"Steirisches Heiligenblut" steigt ein
Als Späteinsteiger präsentiert sich nun auch die Pfarrkirche St. Leonhard in Seewiesen. Der Pensionistenverband Gosdorf legte sich indes kräftig ins Zeug, um Stimmen für den Murturm zu sammeln.

Foto ©
Das wollte Regina Gottwald vom Seeberghof in Turnau nicht auf sich beruhen lassen. "Unser ,Steirisches Heiligenblut', das kleine gotische Kirchlein von Seewiesen, geweiht dem heiligen Leonhard, scheint noch auf keiner Platzwahlliste auf", sagte sie uns erstaunt. Und reichte das architektonische Kleinod, das auf das Jahr 1335 zurückgeht, als bislang letztes Baujuwel bei der Platzwahl der Kleinen Zeitung ein. Sie werde noch das Turnauer Gemeindeamt für einen Unterschriftenschub motivieren und beim Zehnjahresfest des Seeberghofs kommenden Samstag Unterschriftenlisten auflegen. "Da kommen über 100 Leute, das wird sich multiplizieren", ist Gottwald überzeugt. Am 9. Juli werden wir sehen, ob der Späteinstieg belohnt wird.
Schon kräftig ins Zeug gelegt für "ihren" Murturm haben sich Mitglieder des Pensionistenverbandes Gosdorf. Obmann Alois Prasser selbst legt sich mit seinen Kollegen am gut frequentierten Mur-Radweg R2 öfter auf die Lauer, um bei durchziehenden Pedalrittern um Stimmen für das moderne Baudenkmal in Gosdorf zu erwerben. Gosdorfs Bürgermeister Toni Vukan rechnet sich jedenfalls gute Chancen aus: "Für viele Einheimische und Gäste ist unser Murturm zum attraktiven Ziel für Spaziergänger, Laufrunden, Walking-Gruppen und Radfahrer geworden." Damit decke man viele Gruppen ab. "Hoffentlich reicht es für das Finale."
Es wird immer spannender: Größere "Stimmzettel-Packungen" trafen zuletzt aus Admont und Mariazell ein. Entschieden ist aber noch nichts.









