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    Zuletzt aktualisiert: 25.02.2012 um 07:21 UhrKommentare

    Schwere Vorwürfe gegen Wohngemeinschaft

    Vater erstattet Anzeige wegen Kindesmisshandlung in heilpädagogischer Einrichtung in Admont. Verantwortliche weisen Vorwürfe zurück. Nun wird ermittelt. Auch die Aufsichtsbehörde der Steiermärkischen Landesregierung sei eingeschaltet.

    Anzeige wegen Kindesmisshandlung in heilpädagogischer Einrichtung in Admont

    Foto © AP/SujetAnzeige wegen Kindesmisshandlung in heilpädagogischer Einrichtung in Admont

    Schwerwiegende Vorwürfe erhebt ein 55-jähriger Oberösterreicher gegen die Verantwortlichen der heilpädagogischen Wohngemeinschaft in Admont. Seine beiden Söhne (elf und zwölf Jahre alt) sind dort untergebracht. Die Buben hätten ihm von Misshandlungen an Zöglingen berichtet, ist Josef M. empört. "Auch mein Sohn, der Josef, musste zur Strafe zehn Minuten lang unter der eiskalten Dusche stehen. Sein Bruder hat ihn schreien gehört."

    Einem anderen Zögling soll es genauso ergangen sein. Ein Bub sei sogar in Unterhose aus dem Haus gesperrt worden. Ein Nachbar habe ihm schließlich geholfen, so der Oberösterreicher. Und: Ein anderes Kind wiederum sei von zwei Erziehern gepackt worden, nachdem es einen Saft auf den Boden geschüttet habe. "Sie haben mit dem Kind den Fleck aufgewischt. Unfassbar. Ich verlange Aufklärung." Josef M. hat Anzeige erstattet. "Ich war mit meinen Buben beim Bezirksgericht und bei der Jugendwohlfahrt in Braunau."

    Es werde ermittelt, bestätigt Johann Gruber, stellvertretender Bezirkshauptmann. Auch die Aufsichtsbehörde der Steiermärkischen Landesregierung sei eingeschaltet und prüfe die Vorwürfe bereits, so Gruber.

    Elmar Augustat, Geschäftsführer von "Heilpädagogisches Wohnen Meißner Gemeinnützige GmbH", zeigt sich entsetzt über die Vorwürfe: "Diese Anschuldigungen sind unfassbar. Wir haben ein sehr umfassendes Dokumentations- und Kontrollsystem. Kontrolle ist ein wesentlicher Bestandteil. Trotzdem werden wir eine interne Überprüfung einleiten."

    In den heilpädagogischen Wohngemeinschaften sind Kinder und Jugendliche untergebracht, die Behörden den Eltern abgenommen haben. Josef M. ist Alleinerzieher und war, seinen eigenen Angaben zur Folge, damit überfordert. Deshalb seien die Buben nach Admont gekommen. Über Weisung der Jugendwohlfahrt bleiben die Brüder nun vorerst beim Vater. Augustat: "Jetzt hat er das erreicht, was er schon immer wollte." Schwierigkeiten haben es mit ihm ohnehin schon häufig gegeben.

    HANS BREITEGGER

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