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    Zuletzt aktualisiert: 28.11.2011 um 21:29 UhrKommentare

    Literarische Landschaft

    Mittelalterliche Literatur aus der Region soll mittels Literaturpfaden zugänglich gemacht werden. Auch in Admont ist ein Weg geplant.

    Wernfried Hofmeister möchte den Menschen den "literarischen Schatz" des Landes näher bringen

    Foto © LeodolterWernfried Hofmeister möchte den Menschen den "literarischen Schatz" des Landes näher bringen

    Die Steiermark hat einen einzigartigen literarischen Schatz", sagt Germanist und Mittelalter-Experte Wernfried Hofmeister von der Karl-Franzens-Universität Graz. "Diesen Schatz wollen wir der Öffentlichkeit zugänglich machen." Das ist die Ausgangsidee für das Projekt "Steirische Literaturpfade des Mittelalters", das bis zum Sommer 2012 in der ganzen Steiermark realisiert werden soll.

    Unter drei "L" fasst Hofmeister das Projekt zusammen: Literarische Landesidentität in die Landschaft tragen. Konkret will das Projekt Wanderwege schaffen, die über sechs bis acht Erzählstationen mittelalterliche Texte aus der Region und Erläuterungen und Kommentare dazu präsentieren. Außerdem können mit Hilfe eines Codes über das Handy Leseproben oder Musikstücke aus dem Internet gezogen werden.

    Und auch wenn diese Texte zwischen 700 und 900 Jahren alt sind - "sie passen noch immer in die Gegenwart", unterstreicht Hofmeister. Die Grundbedürfnisse der Menschen hätten sich über die Jahrhunderte kaum verändert - Gesundheit, Freiheit, Religion und vor allem die Liebe seien noch heute brennende Themen.

    Das Zielpublikum sind vor allem Schulen, die so das literarische Erbe ihrer Region einfach spazierend erfahren können. "Aber wir streben auch einen Bildungstourismus an, der Menschen über die Grenzen der Steiermark hinaus ansprechen soll", beschreibt Hofmeister den Nutzen für die Regionen.

    Heilkunst

    Acht Pfade an acht Schauplätzen mit acht unterschiedlichen Texten soll das Projekt umfassen, und ein solcher literarischer Pfad soll in Admont entstehen.

    Es ist eine der wichtigsten heilkundlichen Schriften des Mittelalters, der Admonter Bartholomäus, die der Weg vorstellen soll. "Die Heilkraft von Kräutern und Mineralien ist in der Schrift festgehalten", erklärt Hofmeister, der den Weg rund um das Stift Admont und bis zum Stiftsgarten führen möchte.

    SONJA SAURUGGER

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