Hochwasserschäden werden saniert
Am Dienstag wurde in Admont mit Arbeiten am Lichtmessbach begonnen.

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Das Unwetter am Mittwoch der Vorwoche hat das "Problem Lichtmessbach" wieder ins Bewusstsein der Admonter gerückt. Der durch den Ort führende Bach war kurz davor, überzulaufen, die Folge wäre ein Hochwasser mitten im Ort gewesen. Die Uferverbauungen wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen, Admonts Bürgermeister Günther Posch wandte sich sofort am Donnerstag mit der Bitte um Hilfe an das Land. Bereits am Dienstag wurde die Baustelle zur Sanierung des Ufers eingerichtet. "Die Finanzierung ist gesichert, auch die Gemeinde trägt ihren Teil dazu bei", so Posch. Allerdings: "Manche angedachten freiwilligen Ausgaben der Gemeinde bis Jahresende werden den Sanierungsarbeiten am Lichtmessbach zum Opfer fallen müssen, aber die Sicherheit hat Vorrang."
Um das Wasser vom Ort fern zu halten, ist die Errichtung eines Rückhaltebeckens in der Kaiserau von großer Bedeutung, diese Frage ist aber noch ungelöst. "Geplant ist dieses Becken seit mehr als hundert Jahren. Die Vorbereitungsarbeiten laufen und die Gemeinde kann ihren Kostenanteil beisteuern." In einem Dankesschreiben an Landesrat Johann Seitinger für die rasche Hilfe bei der Ufersanierung weist Posch gleichzeitig dezent auf diese Situation hin. Posch appelliert auch, die geplante Personalreduktion bei der Wildbach- und Lawinenverbauung zu überdenken: "Arbeit ist genügend vorhanden. Wenn schon private Betriebe Mitarbeiter abbauen, so sollten im öffentlichen bereich die Arbeitsplätze gehalten werden."








