Frische Luft fürs Spital Rottenmann
Im LKH Rottenmann will man in Sachen Gesundheit mit gutem Beispiel vorangehen und das Krankenhaus weitgehend rauchfrei machen.

Foto © REUTERSRauchfrei auch für Mitarbeiter
Dass gerade in einem Krankenhaus die Gesundheit einen ganz besonderen Stellenwert hat, ist nachvollziehbar. Und nachdem Vorbeugen bekanntlich besser als Heilen ist, hat man sich im Landeskrankenhaus Rottenmann nun dem Kampf gegen das Rauchen verschrieben. "RAUF - rauchfreies Krankenhaus" heißt die Aktion, die in diesem Jahr gestartet und auch 2008 fortgesetzt werden soll.
Herzensangelegenheit. Primar Egon Parteder setzt bei der Aktion, die in erster Linie auf die Mitarbeiter des Hauses abzielt, vor allem auf Konsens: "Ich rede meinen Leuten natürlich schon immer wieder ins Gewissen, aber letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden." Für Parteder ist die Sache nicht nur im medizinischen Sinne eine Herzensangelegenheit: "Wir können da einfach nicht wegschauen. Das sehen alle ein, auch die Raucher."
Nichtrauchertraining. In diesem Jahr wurde im Spital eine Befragung durchgeführt. Die Auswertung der Fragebögen ergab, dass rund die Hälfte der Raucher bereit wäre, dem Glimmstängel abzuschwören. In der Folge wurde die eigentliche Aufklärungskampagne mit Plakaten, Informationsbroschüren und Angeboten zum Nichtrauchertraining gestartet. Das erste Training im Kampf gegen den blauen Dunst war im Herbst durchaus erfolgreich: Elf Teilnehmer entschieden sich gegen die Sucht und für frische Atemluft. Der nächste Termin für ein Nichtrauchertraining ist für den März 2008 anberaumt.














