Die Zugabe gibt es heuer schon zu Winterbeginn
Der Weltcup auf der Reiteralm löste starke Nachfrage nach Wochenend-Schiurlauben ab Ende November aus.

Foto © GEPAAuf der Reiteralm herrscht kein Schneemangel
Die Nervosität vor dem Start in diese Wintersaison war groß unter den steirischen Tourismus-Betrieben. Jetzt aber ist die Hektik groß, nachdem der Winter in vielen Teilen des Landes schon sehr früh Einzug hielt. "Die Telefone im Steiermark-Reisebüro laufen heiß, im Internet sind die Zugriffszahlen auf unser Urlaubsangebot sehr hoch", resümiert Georg Bliem, Chef von Steiermark Tourismus, die letzten Tage.
Nachfrage steigt.
Der Grund für die Hektik ist ein erfreulicher. Die Nachfrage nach Kurz-Schiurlauben an den Wochenenden bis Weihnachten ist heuer überdurchschnittlich hoch. Auch international. Bliem sieht das nicht zuletzt als unmittelbare Folge des vergangenen Wochenendes, wo die Reiteralm im alpinen Schiweltcup wieder einmal in die winterliche Bresche springen durfte.
Vorweihnachtsgeschäft.
So haben sich etwa viele deutsche Zeitungen weniger den Schirennen an sich gewidmet, "sondern vielmehr der Frage, warum gerade in der Steiermark alljährlich so früh Schi gefahren werden kann", so Bliem. "Genau darauf kommt es touristisch gesehen an."
Doch bei aller Freude über den guten Start - mit dem heutigen Tag haben bereits zwölf steirische Schigebiete ihre Lifte teilweise in Betrieb - hat das Vorweihnachtsgeschäft mit einigen wenigen Prozenten einen geringen Anteil am winterlichen Gesamtumsatz.
Zugabe.
Es ist eher eine Zugabe - jedoch enorm wichtig für die Stimmung in der Branche. Denn laut Bliem ist der November der wichtigste Buchungsmonat, in dem die Wintersport-Hungrigen traditionell ihren Schiurlaub planen, der meist zwischen Weihnachten und Ostern über die Bühne geht.
















