Der Wildbach rauscht jetzt in Liezen
Die zwei Gebietsbauleitungen der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) wurden in Liezen zusammengelegt. Gestern wurde das symbolträchtige Gebäude eingeweiht.

Foto © APMit viel Pomp wurde das neue Gebäude eröffnet
Mit so viel Pomp und Getöse wurde wohl selten ein neues Gebäude in Liezen eröffnet: 320 Ehrengäste, darunter Bürgermeister der entferntesten Gemeinden des Bezirkes samt den Abgeordneten und vielen anderen Honoratioren waren zur Eröffnung des neuen Standortes der Wildbach- und Lawinenverbauung gekommen. Dort wurde dann nicht einfach ein Band durchschnitten, sondern richtig groß gefeiert. Neben zwei Musikgruppen hatte man sogar einen Kunstflieger bestellt, der seine Figuren über den Köpfen der Festschar samt Raucheffekte in den Himmel zauberte.
Fusion.
"Unsere beiden Standorte in Admont und Stainach wurden ja schon vor längerer Zeit zu einer Dienststelle fusioniert. Nach zwei Jahren Bauzeit haben wir nun hier in Liezen auch ein gemeinsames, neues Areal", freuten sich die Führungskräfte der WLV mit Gebietsbauleiter Engelbert Schmied an der Spitze.
Harter Job.
Wobei trotz aller schönen Worte wohl der Mitarbeiter Hermann Walcher die Zeit am treffendsten Revue passieren ließ. Als er beim Festakt auf der Bühne nach dem üblichen Tagesablauf eines "Wildbachlers" gefragt wurde, meinte er: "Wir stehen früh auf und machen einen harten Job. Traurig dabei ist, dass ich vor 20 Jahren mehr verdient habe als heute. Auch das sollte einmal gesagt werden." Aus den Reihen der Mitarbeiter gab's für diese Feststellung den kräftigsten Applaus.














