Feuer frei!
Die millionenschwere Aufrüstung auf den heimischen Schibergen geht weiter. Auf dem Hauser Kaibling werden 33 neue Schneekanonen zwischen Mittelstation und Tal installiert.

Foto © APAAm Hauser Kaibling wird schon alles für die kommende Schi-Saison vorbereitet
Der Sommer verabschiedet sich gerade gemächlich aus der Region und während in den Schwimmbädern schön langsam Liegen und Sonnenschirme verstaut werden, stehen die Zeichen auf den Schibergen längst auf Winter. Mit einem finanziellen und technologischen Kraftakt rüstet man sich auf dem Hauser Kaibling fürs Rennen um das lukrative Wintergeschäft.
Letzte Aufbaustufe.
Rund sechs Millionen Euro wurden für die letzte Ausbaustufe zwischen Mittelstation und Tal investiert. Dafür gibt's unter anderem 33 nagelneue Schneekanonen, eine neue Pumpstation samt Kühltürmen und großflächige Verbreiterungen und Anpassungen auf den Pisten. Kaibling-Prokurist Arthur Moser: "Gerade der vergangene Winter hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, schlagkräftig ausgerüstet zu sein." Und die Schlagkraft der neuen Anlage kann sich tatsächlich sehen lassen. Gerade einmal 70 Stunden würden - wenn die Bedingungen passen - ausreichen, um den kompletten Berg von grüner Wiese auf Schibetrieb umzupolen. Weil das Wasser für die Schneekanonen nun auch gekühlt werden kann, soll die Beschneiung im Grenzbereich noch effektiver funktionieren.
FIS-Abfahrt.
Umgebaut wurde auch die FIS-Abfahrt - und das durchaus nicht ohne Hintergedanken. Moser: "Wir können nicht nur optimale Trainingsbedingungen bieten, sondern im Bedarfsfall auch jederzeit kurzfristig für Weltcuprennen einspringen."
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Am Hauser Kaibling gibt es jetzt 33 neue SchneekanonenFoto © APA

















