Bei Bergtour 100 Meter über Felshang gestürzt: Überlebt
In aller Früh wollten fünf Bergwanderer vom Gipfel des "Stein am Mandl" absteigen. Dabei kam es zum Unfall.
Sie hatten die Nacht in der Rottenmanner Hütte verbracht und machten sich in aller Früh bereits wieder an den Abstieg. Dabei kam es am Samstag gegen 4.30 Uhr zum Unfall.
Richtung Tal.
Die fünf Bergwanderer aus dem Großraum Graz waren vom Gipfel des "Stein am Mandl" in Richtung Tal unterwegs, als sie zwischen dem Mittersteig und dem Normalsteig vom Weg abkamen. Für zwei der Wanderer endete das tragisch. Der 27-jährige Student Bernd W. aus Gössendorf und die 25-jährige Kindergärtnerin Martina M. aus Graz verloren den Halt - sie stürzten über einen steilen Felshang rund 100 Meter in die Tiefe. "Es war ein ungewöhnlicher Unfall", so die Polizei. "Denn eigentlich ist es ein Wanderberg, auf dem normalerweise nichts passiert."
Alarm.
Die drei Begleiter schlugen sofort Alarm und holten über ihr Handy Hilfe. Wenig später war bereits eine Rettungsaktion im Gange. Doch die Unfallstelle ist so steil, dass die Bergrettung die Verletzten nur mittels Seilbergung retten und zur Talstation der Materialseilbahn "Rottenmanner Höhe" bringen konnte. Von dort wurden die beiden Abgestürzten ins LKH Rottenmann eingeliefert. Bernd W. und Martina M. hatten unglaubliches Glück - beide waren trotz des 100-Meter-Absturzes mit leichten Verletzungen davongekommen.















