Rex und Co. gehen besser im Körberl auf Tauchgang
Tierfreunde können sich selbst beim Baden nur schlecht von ihren Lieblingen trennen. Hindernis: An Seen sind Hunde nicht gern gesehen.

Foto © APAAbkühlung für den "besten Freund des Menschen"
Einfach herrlich. Abtauchen bei über dreißig Grad Lufttemperatur. Vielen Wasserratten blutet aber das Herz, wenn sie ihre Vierbeiner, trotz treuherzigem Hundeblick, alleine zuhause zurücklassen müssen, um einen schönen Badetag am See zu verbringen.
Hygienefrage. Oft liegt es an der Hygiene oder der Rücksicht auf Familien, dass Vierbeiner keinen Zugang zum Badegelände haben. Das bestätigt Matthias Mündler vom Lassinger Badesee: "Hunde sind auf dem Gelände verboten. Das ist eine Hygienefrage." Ähnlich sieht's beim Weißenbacher Badesee aus, weiß Seewirt Franz Müllauer. "Die Hunde dürfen nur bis auf die Terrasse des Lokals. Hier werden sie aber mit frischem Wasser versorgt." Nur bis zum bekannten See-Monster "Loch Ness" dürfen sich Vierbeiner am Putterersee vorwagen. Auch hier können Rex und Co. erfrischendes Wasser auf der Terrasse des Lokals zu sich nehmen. So hält man's auch am Aicher Badesee mit vierbeinigen Besuchern.
Keine Bademöglichkeit. Am Gaishorner Badesee herrscht allgemeine Leinenpflicht, Hunde dürften nur dort ins Wasser, wo sich keine Badegäste aufhalten, gibt Bürgermeister Karl Pusterhofer Auskunft. Am Ramsau Beach dürfen Hunde zwar aufs Gelände. "Aber wirklich nur, damit sie die Besitzer im Schatten an einem Baum anleinen können", erfährt man an Telefon.
Rücksicht geboten. Anders sieht es am steirischen Meer, dem Grundlsee aus. Hier ist das Baden für Hunde nicht ausdrücklich verboten. Hundebesitzer sollen aber Rücksicht auf andere Besucher nehmen, den Hund anleinen und sich ein ungestörtes Platzerl suchen. Auch im Altausseer See kann der Vierbeiner ein erfrischendes Bad nehmen. "Alle Stellen sind frei zugänglich. Abschnitte, an denen der Hund angeleint werden muss sind extra beschildert", erfährt man im Informationsbüro.

















