Stoderzinken wird nicht an Private verkauft
Unterschriftenaktion der Naturfreunde zur Rettung des 2.048 Meter hohen Berges war erfolgreich. Bundesforste verhandelten schon mit Wiener Liegenschaftsverwaltung.

Foto © APADer Stoderzinken: Beliebtes Ziel der Ennstal Classic
Der obersteirische Berg Stoderzinken im Bezirk Liezen
wird nicht an Private verkauft, wie die Naturfreunde Österreich am
Mittwoch bekanntgaben. Im September des Vorjahres hatten die
Österreichischen Bundesforste bezüglich eines Verkaufs um rund 1,46
Millionen Euro mit einer Wiener Liegenschaftsverwaltung verhandelt.
Umwelt- und Naturschutzbünde hatten dagegen heftig protestiert und
eine Unterschriftenaktion gestartet.
Gewinn für Bevölkerung.
"Der Stoderzinken bleibt Teil der freien Bergwelt", so Karl Frais,
Vorsitzender der Naturfreunde Österreich. Bundesforste-Vorstand Georg
Schöppl habe fix zugesagt, dass der Berg nördlich von Gröbming
(Bezirk Liezen) nicht verkauft werde. Damit habe man das Ziel der von
den Naturfreunden gestarteten Unterschriftenaktion erreicht: "Der
kostenlose Zugang zur Natur bleibt für die Allgemeinheit erhalten."
Bei dem betroffenen Gebiet des 2.048 Meter hohen Stoderzinken handelt
es sich um rund 416 Hektar, die ein kleines Skigebiet, Almen und
hochalpines Gelände beinhalten.
Verkäufe im Internet.
Schöppl habe außerdem versichert, dass in nächster Zeit keine
größeren Verkäufe von Bundesforste-Gebieten vorgesehen sind. Weiters
kann sich ab Herbst jeder Interessierte im Internet auf der Homepage
www.immobilien.net über geplante Geschäfte der Bundesforste
informieren. Um touristische Maßnahmen wie Hüttentaxis oder neue
Mountainbikerouten leichter verwirklichen zu können, werden die
Anliegen der alpinen Vereine zukünftig auch in neue Jagdpachtverträge
der Bundesforste integriert, sicherten die Bundesforste den
Naturfreunden zu.














