Pracht und Macht der Masken
Die Ausstellung "Macht der Maske" im Schloss Trautenfels spannt den Bogen von afrikanischen Bräuchen bis zum Ausseer Fasching. Ein neugieriger Blick hinter die bunte Maskerade in den Schlossmauern.

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Eine schwarze Sturmhaube, eine bunt bestickte Schlafmaske, eine Gasmaske, ein Fächer und eine Ritterrüstung. Gleich zu Beginn der Ausstellung "Macht der Maske" im Schloss Trautenfels wird dem Besucher deutlich gemacht, wie viel verschiedene Bedeutungen eine Maske haben kann. Und welche Botschaft sie schon auf den ersten Blick vermitteln.
Energie. Gernot Rabl vom Schloss Trautenfels führt uns durch die Ausstellung und gibt einige Hintergrund-Informationen zu den Masken, die wirklich einmal in Gebrauch waren. So erzählt er, dass sich in so mancher Maske noch Energie des Besitzers befände. Wie zum Beispiel bei einer relativ kleinen Schamanen-Maske aus Ost-Timor, deren verbissene Gesichtszüge durchaus zu allerhand Spekulationen einladen. "Ein Besucher hat bei dieser Maske behauptet, dass noch Energie in ihr sei. Nicht der Schamane heilt, sondern das übernatürliche Wesen, in das ihn die Maske verwandelt", erzählt Rabl. "Ein Angestellter hat mit dem Pendel wirklich Restenergie spüren können", führt er fort. Wenig später treffen wir auf den Mann mit dem Gespür für Energien. Kommt denn keine Angst auf, zwischen den Masken und ihren Energien auf? "Nein, nicht mehr als bei dem ein oder anderem bösen Menschen", lacht der Wachmann.
Unheimlich. Auf unserem Weg durch die Ausstellung treffen wir dann noch Michael Jackson, Whoopi Goldberg und Albert Einstein. Als Maske versteht sich. Rabl weiß auch hierzu eine nette Geschichte: "Wir haben eine Schülergruppe nach ihrem Besuch gefragt, welche Maske ihnen am meisten Angst eingejagt hat. Sie waren sich alle einig, dass die Maske von Whoopi Goldberg die Unheimlichste war."
















