Nach der Gössler-Wand ruft jetzt der Loser
Das Ausseerland liegt im Bergsportfieber: Heute gibt's im Kurhaus die "Sinfonie der Berge", morgen balanciert Heinz Zak über das Loser-Thörl.

Foto © kk
Vor zwei Jahren kletterte das bekannte Bergsteigerduo "Huber-Buam" erstmals durch die Gössler-Wand. Jetzt gibt es im Ausseerland in Sachen Bergsport eine Fortsetzung: Heinz Zak, einer der bedeutendsten österreichischen Freikletterer und Fotografen, wird morgen Samstag über das so genannte Loser-Thörl balancieren. "Wir gehen heute erst rauf und schauen uns die ganze Situation an, ich bin selbst gespannt, wie das funktioniert. Die genaue Route steht noch nicht fest, aber Zak wird zwischen 30 und 40 Meter in atemberaubender Höhe auf dem Seil balancieren - vor beeindruckender Kulisse mit dem Dachstein-Gletscher im Hintergrund", erklärt Organisator Hans Fuchs vom Kulturverein KiK gestern.
Neuer Klettersteig.
Am Loser setzt man gleich mit einem weiteren Höhepunkt nach: Direkt auf die "Nase" des Altausseer Hausbergs wurde ein 400 Meter langer Klettersteig (200 Meter Höhenunterschied) zum Gipfel errichtet. Der in Bergsportkreisen bestens bekannte Andreas Staudacher hat den Klettersteig gebaut. Die Eröffnung der Route mit anspruchsvollen, senkrechten Passagen und durchgehendem Stahlseil wird ebenfalls am kommenden Samstag vorgenommen. Am Gipfel erwartet die Besucher dann ab etwa 15 Uhr eine eigene Modenschau samt Livemusik in 1800 Metern Seehöhe.
Sinfonie.
Zur Einstimmung auf das bergsportliche Wochenende startet man heute im Kurhaus um 18 Uhr mit einer Ausstellung und Verlosung von Sachpreisen. Ab 20 Uhr wird Heinz Zak seinen mehrfach ausgezeichneten Vortrag "Sinfonie der Berge" zeigen. Zak hat die Aktionen von mehr als 70 der weltbesten Kletterer mit der Kamera dokumentiert. Entstanden ist ein abenteuerlicher Bilderreigen unterlegt mit Musik von Mozart und Pink Floyd.
















