Totes Gebirge: Zwei verirrte Wanderergruppen gefunden
Bergrettung brachte deutsche Gruppe im Toten Gebirge sicher ins Tal - Wanderer war mit blindem Vater unterwegs gewesen.

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Zwei Suchaktionen der Bergrettung am Freitagabend in
der Obersteiermark konnten glücklich beendet werden: Im Toten Gebirge
nördlich von Grundlsee (Bezirk Liezen) hatte eine deutsche
Wanderergruppe in der hereinbrechenden Dunkelheit den Weg verloren.
Die alarmierte Bergrettung brachte die Urlauber sicher ins Tal. Im
Bereich der Eisenerzer Höhe war ein 38-jähriger Grazer mit seinem
Vater (60) unterwegs gewesen. An einem Windwurf konnten die beiden
nicht weiter, so die Sicherheitsdirektion Steiermark am Samstag. Da
sie nicht wie vereinbart bei einem Gastwirt auftauchten, verständigte
dieser die Polizei.
Wegmarkierung verloren.
Die deutsche Tourengruppe war am Freitagmorgen gegen 9.00 Uhr von
Grundlsee aus aufgebrochen und wollte auf die 1.637 Meter hoch
gelegene Pühringerhütte im Toten Gebirge. Beim Rückweg über den so
genannten Salzofen verloren die Deutschen in der Dämmerung die
Wegemarkierung aus den Augen und verständigten per Mobiltelefon die
Einsatzkräfte. Bei der Suchaktion wurde niemand verletzt.
Hilfe per Handy.
Der 38-jährige Grazer war mit seinem 60-jährigen Vater auf der
Eisenerzer Höhe zwischen Eisenerz und Wildalpen unterwegs. Rund eine
Marschstunde vor Wildalpen versperrte den beiden ein Windwurf den
markierten Wanderweg. Trotz der Sehbehinderung des Vaters versuchten
die beiden die kreuz und quer liegenden Bäume zu übersteigen, was
aber misslang. Der Sohn nahm dann am späten Nachmittag mittels Handy
Kontakt mit dem Wirt des Gasthauses Kollnegg in Wildalpen auf und
teilte ihm mit, dass sich ihr Eintreffen verzögern würde.
Suchaktion.
Nachdem ein Umgehen des Windwurfes im unwegsamen Gelände
schließlich nicht möglich war, gingen sie den markierten Weg wieder
zurück in Richtung Eisenerz. In diesem Bereich war jedoch kein
Mobilfunkempfang möglich. Da sie sich nicht mehr beim Gastwirt
meldeten, alarmierte dieser um 19.30 Uhr die Landeswarnzentrale. Eine
Suchaktion wurde eingeleitet. Gegen 20.10 Uhr verständigte der Jäger
der Seeau bei Eisenerz die Bezirksleitzentrale der Polizei: Die
beiden abgängigen Personen seien soeben bei ihm unverletzt
eingetroffen.
















