Die Flüchtlinge in Admont haben keine Probleme - Bewohner zeigen Hilfsbereitschaft
Admont hat als einziger Ort des Bezirkes ein Flüchtlingsquartier. Mit einigen grundsätzlichen Regeln funktioniert die Einrichtung sehr gut.

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Die tschetschnischen Flüchtlinge in Admont sind die einzigen Asylwerber im Bezirk, die in einem Flüchtlingshaus von der Caritas betreut werden. "Es gibt zwar auf den gesamten Bezirk Liezen verteilt knapp ein weiteres Dutzend Flüchtlingsfamilien, die wohnen jedoch privat. Als klassisches Flüchtlingsquartier haben wir in der Region nur Admont", erklärt Sabine Heiling, Caritas-Regionalbetreuerin für Flüchtlingsangelegenheiten in der Obersteiermark.
Hilfsbereitschaft. Admonts Bürgermeister Günther Posch, der selbst schon einmal Chauffeur für Flüchtlinge mit Zahnschmerzen gespielt hat, über seine "Gäste": "Ich kann nur bestätigen, dass in Admont ein Klima der Hilfsbereitschaft für diese Menschen entstanden ist. Sie fallen überhaupt nicht negativ auf, wir haben jedoch auch im Vorhinein einige Richtlinien aufgestellt."
So habe man sich dafür entschieden, nur Flüchtlinge einer Nationalität in Admont aufzunehmen, um Konflikte zu vermeiden. "Wir haben auch darauf bestanden, dass in erster Linie Familien kommen. Das hat sich als absolut richtig erwiesen, weil die Leute so auch ein soziales, vertrautes Umfeld haben", so Posch. Und man habe die Anzahl der Asylsuchenden limitiert.
Weitere Angebote. "Mittlerweile hat es einige Angebote von anderen Hausbesitzern gegeben, die, so wie im ehemaligen Gasthaus Felsenkeller, auch ihre Räumlichkeiten vermieten wollen. Wir haben uns jedoch vorerst einmal auf 25 Flüchtlinge für Admont festgelegt."















