Welle zog Kanufahrer unter Wasser
Dramatische Momente auf der Salza bei Wildalpen. 51-jähriger Kanute kenterte und wurde von einer Welle unter Wasser gerissen. Vorbeikommende Sportler konnten den Wiener bergen und reanimieren.

Foto © Scheriau | Sujet
WILDALPEN. Zu einem dramatischen Unfall, der für einen 51-jährigen Wiener um ein Haar tödlich geendet hätte, kam es am Sonntagnachmittag auf der Salza bei Wildalpen. Der Mann war mit einem kleinen Kanu auf dem Fluss unterwegs, als er im Bereich der Wasserlochklamm plötzlich kenterte und von einer Welle unter Wasser gerissen wurde.
"Er hatte eine Leine um den Bauch, die sich dabei verhängte“, berichtet ein Crewmitglied des ÖAMTC-Hubschrauber C 15 aus Ybbsitz in Niederösterreich. Vorbeikommende Sportler mussten mit ansehen, wie der Mann noch minutenlang kämpfte, dann wurde er unter Wasser gezogen. "Der Kanufahrer war sicher vier, fünf Minuten unter Wasser.“ Schließlich konnten ihn die Unfallzeugen bergen und auf die andere Flussseite bringen, wo sie sofort mit der Laienreanimation begannen.
Lebensretter
Als wenig später der Rettungshubschrauber eintraf, war auch schon das Rote Kreuz am Unfallort und hatte die Reanimation übernommen. Da der Rettungshubschrauber in der Klamm nicht landen konnte, wurde der Verunglückte schließlich mittels Seil geborgen und erst am anderen Ufer, wo eine Landung auf der Straße möglich war, an Bord genommen. "Da hatte er bereits wieder eine Herz- und Kreislauftätigkeit.“
Der 51-jährige Wiener wurde – vom Notarzt intubiert und beatmet – in die Klinik nach Amstetten geflogen. Sein Zustand ist ernst, doch die sofortige Hilfe der vorbeikommenden Sportler dürfte dem Mann das Leben gerettet haben.















