Und wieder wird saniert
Der Simeterbühel, berüchtigtes Nadelöhr bei Gröbming wird wieder einmal saniert. Verkehrsbehinderungen dauern bis Ende Oktober.

Foto © HuemerIm Bereich des Simeterbühel durchschneidet die Bundesstraße einen steilen Hang, weshalb zahlreiche Stützmauern notwendig wurden
Der Simeterbühel, ein berüchtigtes Steilstück der Ennstalbundesstraße westlich von Gröbming, wird wohl in den nächsten Monaten bei den Autofahrern auch nicht unbedingt beliebter werden.
Das Nadelöhr zwischen Gröbming und Pruggern ist seit vielen Jahren Stammgast in den Verkehrsnachrichten. Entweder muss der Straßenabschnitt bei schweren Unfällen umfahren werden, oder Sanierungsarbeiten sorgen für Ampelregelungen samt Stau. Erst vor wenigen Wochen sorgte wieder ein schwerer Verkehrsunfall für eine großräumige Umfahrung über Öblarn und Pruggern, jetzt sind wieder umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Reihe.
Bis Ende Oktober
Nachdem schon in den Jahren 2006 und 2007 sowie im vergangenen Jahr Stützmauern berg- und talseitig der Bundesstraße saniert wurden, sind jetzt fünf Stützmauern auf der Hangseite dran. Saniert wird auf einer Gesamtlänge von 455 Metern, während der Arbeiten - die bis längstens Ende Oktober dauern sollen - ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann: "Während der Arbeiten sind abschnittsweise Verkehrsbehinderungen mit einspuriger Verkehrsführung und Wartepflicht mittels Ampelregelung unumgänglich. Ich kann die Verkehrsteilnehmer nur um Verständnis bitten."
Saniert werden sollen in den kommenden Monaten die Stützmauern Simeter 1 (184 Meter), Bertrand (76 Meter), Bertrand 1 und 2 (37 beziehungsweise 34 Meter) und Kulm 2 mit einer Länge von 124 Metern. Kosten soll die heurige Etappe der Sanierungen am Simeterbühel laut Verkehrsabteilung des Landes knapp mehr als 500.000 Euro.














