St. Lorenzen: Auch das Bundesheer ist im Einsatz
Nach den Murenabgängen beruhigt sich die Lage in der Obersteiermark wieder. In St. Lorenzen laufen die Aufräumarbeiten. Die Schoberpass Straße und die Triebener Straße bleiben gesperrt.
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In dem am stärksten betroffenen Ort St. Lorenzen im Paltental (Bezirk Liezen) war die Lage in der Nacht auf Sonntag "stabil", teilte der Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos Steiermark, Thomas Meier, in einer Aussendung. Die Aufräumarbeiten nach dem Murenabgang laufen nach wie vor auf Hochtouren.
Bis zwei Uhr Nachts war die Katastrophenhilfsdienst-Einheit des Bezirkes Feldbach mit rund 170 Mann im Einsatz, um einen Teil der Schlamm-Massen aus den rund 25 betroffenen Kellern in St. Lorenzen händisch zu entfernen. Teilweise stehen die Keller noch bis zu 2 Meter "unter Schlamm".
Die Arbeiten werden von Feuerwehren des Bezirkes Liezen seit den frühen Morgenstunden unermüdlich fortgesetzt, zur Zeit stehen 9 Feuerwehren (davon alleine 6 in St. Lorenzen) bezirksweit im Einsatz, mit mehreren Tanklöschfahrzeugen startet die Feuerwehr auch bereits Reinigungsarbeiten an Verkehrswegen und Gebäuden. Unterstützt werden die Aufräumarbeiten von Soldaten des Bundesheeres, die mit rund 150 Mann im Einsatz stehen. Für einige Ortsteile besteht allerdings aus Sicherheitsgründen ein behördlich verhängtes Betretungsverbot, weshalb die Arbeiten hier noch nicht aufgenommen werden können.
Wegen Murenabgängen weiter gesperrt waren nach Angaben des Ö3-Verkehrsfunks die Schoberpass Straße (B113) und die Triebener Straße (B114).

















