"Der letzte Weg": Film über Gerfried Göschl
Servus TV zeigt Doku über tödliche Expedition.

Foto © CEDRIC HÄHLEN Die erste Winterüberschreitung eines Achttausenders war sein Traum: Gerfried Göschl - hier auf einem Foto von Cedric Hählen, der ebenfalls bei der Expedition ums Leben kam
LIEZEN. Etwas mehr als zwei Monate ist es her, dass der steirische Bergsteiger Gerfried Göschl mit zwei Kameraden auf dem Gasherbrum I ums Leben gekommen ist. Was tatsächlich in den letzten Stunden passiert ist, weiß niemand, die drei sind verschollen.
Von Anfang an war geplant, über diese Expedition einen Film zu machen. Trotz des tragischen Endes und obwohl "die letzten Wochen nicht leicht für uns waren, der Schmerz und die Trauer sind ständig präsent", hat sich Göschls Familie gemeinsam mit Hans-Peter Stauber und seinem "Bergwelten"-Team entschlossen, den Film fertigzustellen. Er soll "zum einen eine Hommage an einen der weltweit besten und erfolgreichsten Höhenbergsteiger sein, zum anderen aber den Menschen in den Mittelpunkt rücken", schreibt die Familie, die sich vor allem für die "feinfühlige Arbeit der Film-Crew" bedankt.
Die Dokumentation ist Freitag bei "Servus TV" zu sehen. 52 Minuten Dramatik pur: Der Film zeigt das ganze vorhandene Bildmaterial von der Expedition - dazu Funkmitschnitte und Interviews, erzählt Hans-Peter Stauber im Gespräch mit der Kleinen Zeitung. Ein Großteil der Aufnahmen stammt von Kameramann Darek Zaluski, Stauber selbst hat Göschl vor der Expedition noch interviewt.
Bergwelten: "Der letzte Weg". Freitag, 25. Mai, 20.15 Uhr, Servus TV

















