Snowboarder mit Handy geortet
Aufwendige Suchaktion für einen verirrten Snowboarder am Loser.
ALTAUSSEE. "Letztlich alles noch einmal gut ausgegangen, aber es war schon gefährlich", schildert Markus Raich von der Bergrettung. Sie wurde zu einem Einsatz im Schigebiet Loser/Sandling in Altaussee gerufen. Ein Snowboarder hatte die gesicherten Pisten verlassen und wollte offenbar auf direktem Weg zu seiner Unterkunft fahren. Schließlich ist er in steiles, felsiges Gebiet gelangt und konnte weder vor noch zurück. "Die Schwierigkeit war, dass er nicht sagen konnte, wo er ist. Es gab überhaupt keinen Anhaltspunkt." Mit einem Schi-Doo wurden Pisten und Schiwege abgefahren - ohne Erfolg. Erst ein Fahrzeug der Loser-Bergbahnen, das sich von Altaussee Richtung Schigebiet bewegte, konnte der Jugendliche ausmachen. Das Personal dirigierte die Retter über Handy von oben zu dem verirrten Snowboarder, der leicht unterkühlt abgeseilt wurde.
"Es war schon knapp, denn für den alpinen Bereich war der Junge überhaupt nicht ausgerüstet. Bei diesen Temperaturen ist es nach zwei Stunden bereits kritisch", so Raich, der davor warnt, die gesicherten Pisten als Schifahrer oder Snowboarder zu verlassen. "Wenn man schon ins alpine Gelände fährt, dann nur mit entsprechender Ausrüstung."

















