"Gibt keinen Sparerlass"
Die Asfinag wehrt sich gegen Gerüchte, dass beim Räumdienst gespart werde. Von Ardning aus stehen derzeit elf Fahrzeuge im Dauereinsatz.
Gespart wird mit Sicherheit nicht, wir setzen alle unsere Mittel effizient ein, um die Sicherheit unser Kunden zu gewährleisten", beteuert Werner Gaisberger, Autobahnmeister der Asfinag in Ardning. Vom intensiven Winter genervte Autofahrer üben - auch gegenüber der Redaktion der Kleinen Zeitung - immer wieder Kritik an der angeblich mangelhaften Räumung der Pyhrnautobahn und führen ins Treffen, dass es sich dabei um Sparmaßnahmen handeln könnte. Das Gegenteil sei der Fall, versichert die Asfinag: Im Bereich der Autobahnmeisterei Ardnig, die rund 70 Kilometer zwischen Klaus in Oberösterreich und Kalwang betreut, sind derzeit nicht nur die sechs eigenen Räumfahrzeuge im Dauereinsatz, "sondern fünf zusätzlich, die wir anmieten". Diese elf Fahrzeuge seien rund um die Uhr unterwegs.
Das Einsatzgebiet ist in vier Räumabschnitte eingeteilt, teilweise würden die Räumschleifen momentan im Halbstundentakt bearbeitet, jedenfalls in einem Intervall von unter zwei Stunden. Bis Ende Jänner sind rund 3400 Tonnen Salz verbraucht worden, "aber das ist eben kein Wunder-, sondern nur ein Hilfsmittel", erklären die Experten. Durch die extrem tiefen Temperaturen gepaart mit Schneefall sei es technisch unmöglich, die Autobahn schneefrei zu halten.
Appelliert wird an die Vernunft der Autofahrer. "Wer glaubt, jetzt mit 130 fahren zu können, gefährdet sich und andere." Auch Räumfahrzeuge würden oft mit viel zu hohen Geschwindigkeiten überholt - davor ist die Fahrbahn ungeräumt.

















