Tonnage-Limit soll bereits ab April in Kraft treten
Salzburg und Oberösterreich haben sich abgesprochen und Nägel mit Köpfen gemacht. Ihr Tonnage-Limit wirkt sich umfassend auf den Bezirk aus.

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Oberösterreich und Salzburg haben nun Lkw-Fahrverbotsstrecken im Salzkammergut fixiert. Der oberösterreichische Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger (SPÖ) und der Salzburger Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer (ÖVP) einigten sich am Freitag auf eine akkordierte Vorgehensweise. Die Regelung werde ab April in Kraft treten und soll eine Reduktion des Schwerverkehrs um bis zu zehn Prozent bringen, teilten sie in einer Presseaussendung mit. Oberösterreich wird den Pötschen- und den Koppenpass für Lkw-Durchzugsverkehr sperren. In Salzburg kommen Fahrverbote für den Schwerverkehr mit Ziel oder Quelle im Ausland auf der B 158 (Wolfgangsee Straße) zwischen Koppl und Strobl sowie auf der B 320 (Ennstal Straße) zwischen Altenmarkt und Mandling.
Frühzeitig informieren
Bereits im jeweils anderen Bundesland sollen Hinweisschilder auf die Fahrverbote frühzeitig aufmerksam machen, erklärte Kepplinger. Die gemeinsame Vorgehensweise bringe auch für die Transportbranche den Vorteil, dass die Frächter ihre Fahrer dann nicht zweimal informieren müssen.
Diese beiden Tonnagelimits wirken übrigens sich umfassend auf den Bezirk Liezen aus. Sowohl im Steirischen Salzkammergut als auch im Ennstal hat man damit dem Durchzugsverkehr einen Riegel vorgeschoben. Die Wirtschaftskammer Gröbming hat allerdings bereits signalisiert, dass sie die Verordnungen - von welchen Bundesländern auch immer sie erlassen werden - beeinspruchen wird.

















