Erfolg für wen?
Im Jahr 2013 findet in Schladming die Schi-WM statt. Entlang solcher Großveranstaltungen verlaufen die finanziellen Kraftlinien der öffentlichen Hand, um die Infrastruktur zu verbessern. Österreich will sich nicht blamieren, wenn die Welt zuschaut. Erst recht, wenn's ums Schifahren geht - eine der wenigen sportlichen Bastionen, in der wir einen Ruf zu verlieren haben.
Günstiger könnten die Vorzeichen für eine wirtschaftlich schwache, unter Landflucht leidende Region nicht sein, um Gelder zu lukrieren. Jetzt hätte man die Chance, einmal zu klotzen, statt zu kleckern. Einen großen Wurf zu landen - auch beim Thema Verkehr.
Ansätze dafür waren vorhanden, werden aber schon wieder ad acta gelegt. Eine Unterflurlösung wird es beim Staupunkt Nummer eins im Ennstal, der Kreuzung Trautenfels, nicht geben.
Was immer jetzt kommt, mag zwar optisch gefälliger sein oder sonst irgendwie für Abwechslung sorgen. Vielleicht wartet man künftig nicht mehr, weil die Ampel Rot zeigt, sondern weil sich der Verkehr im Kreis dreht - das war's aber auch schon.
Für die Bürgerinitiativen ist das ein Erfolg. Fraglich, ob auch die Pendler im Ennstal etwas zu feiern haben.
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