Freude und Kritik nach der WM
Drei Medaillen, darunter eine Goldene, neun Top-Ten-Plätze und Rang fünf in der Nationenwertung (22 Länder): Österreichs Nationalmannschaft mit der Ramsauerin Lydia Prugger hat sich bei der WM der Schibergsteiger in Andorra beachtlich geschlagen.
Im Eindruck der Erfolge und der internationalen Beachtung bereitet sich das Team nun auf den nationalen Höhepunkt vor: das Dachstein-Xtreme-Rennen am 27. März in der Ramsau.
Verbandsboss Karl Posch schlägt nach der WM auch kritische Töne an: "In Österreich schlägt sich der Wettkampfsport unter Wert. Die Situation macht international kein gutes Bild und bringt viel Verwunderung über die österreichische Sportpolitik. Durch die abgelehnte staatliche Anerkennung unserer Sportart ist es uns kaum möglich, mit den führenden Nationen mitzuhalten." Die Erfolge in Andorra seien deswegen umso bemerkenswerter.
Riesenerfolg auch für Klaus Gösweiner (Schladming) bei der Sella Ronda in Italien. Nach 3:39 Stunden bei minus 15 Grad holte er mit Rene Fischer den starken neunten Platz.


















