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Zuletzt aktualisiert: 02.07.2009 um 21:33 UhrKommentare

Es hagelt Kritik an ÖBB

Die Einstellung des Personenverkehrs auf der Gesäusebahn sorgt nach wie vor für heftige Reaktionen und viel Kritik an Politik und ÖBB.

Foto © APA

Die Aufregung um den Personenverkehr im Gesäuse reißt nicht ab: Die steirische Initiative Fahrgast sieht in den jüngsten Plänen für das Gesäuse überhaupt eine "Ba(h)nkrott-Erklärung von ÖBB und Politik". Die ÖBB hätten keinerlei Anstrengungen unternommen, um den Betrieb im Gesäuse effizienter zu gestalten und ein attraktives Angebot an Zugsverbindungen anzubieten.

Mindestangebot. Für Stefan Walter, den Generalsekretär der Initiative Fahrgast, ist klar, dass ein Mindestangebot auf der Schiene im Gesäuse auch in Zukunft gegeben sein muss. Seine Forderungen unter anderem: Ein morgendliches und mittägliches Schülerzugpaar von und nach Admont, die Verstärkung des Direktangebots Richtung Wien durch ein zusätzliches Zugspaar für Pendler aus dem Ennstal und die Nutzung des touristischen Potenzials des Nationalparks. Sorgen bereitet Stefan Walter auch die Zukunft des erfolgreichen Rufbusmodells "Xeismobil": "In den letzten Jahren wurde mit dem Xeismobil ein gutes und flexibles Rufbussystem eingerichtet, das den Eisenbahnverkehr durch das Gesäuse als Rückgrat benötigt. Wie soll dieses System jetzt weiterentwickelt werden?"

Antrag. Im Verkehrsausschuss des Nationalrats haben die Grün-Abgeordneten Gabriela Moser, Werner Kogler und Christiane Brunner jenen Antrag eingebracht, den SPÖ, ÖVP und Grüne auch im steirischen Landtag vorlegten. Nicht unerwartetes Ergebnis, während in der Steiermark Rot, Schwarz und Grün offenbar in Sachen Gesäusebahn am gleichen Strang ziehen, sieht's in Wien vollkommen anders aus. Nur FPÖ und BZÖ unterstützten den Antrag, SPÖ und ÖVP stimmten jedoch - anders als in der Steiermark - dagegen.

CHRISTIAN NERAT

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