Kühler Kopf trotz Sturm
Feuerwehren und Rotes Kreuz trainierten bei der Planübung "Sturmtief Florian" gemeinsam für den Ernstfall nach großen Sturmschäden.
Bei der Planübung "Sturmtief Florian" trainierten der Führungsstab des Bereichsfeuerwehrverbandes und das Bezirksrettungskommando den Ernstfall. Die Übungsannahme war, dass starke Orkanböen über den Bezirk fegen und es zu Zwischenfällen kommt. Murenabgänge, ein Verkehrsunfall auf der A 9 bei Wald am Schoberpass mit einem Gefahrenguttransporter und Verletzten, eine Suchaktion nach fünf Vermissten in der Teichen in Kalwang, Hochwasser, das durch den Sturm beschädigte Pflegezentrum Mautern und eine notwendige Evakuierung von 150 Bewohnern wurden simuliert. Die geschilderten Szenarien waren nur Teil der Übungsaufgaben, die den Frauen und Männern der Feuerwehr und des Roten Kreuzes gestellt wurden. Insgesamt waren fiktiv 204 Feuerwehrleute und 72 Mitglieder des Roten Kreuzes im Einsatz.
Ziel der Übung war es, die Abläufe zu trainieren und zu verbessern. Vor allem die Kommunikation zwischen den Einsatzorganisationen ist in so einem Katastrophenfall von größter Bedeutung: Nur durch optimale Zusammenarbeit können Katastrophen bewältigt werden. Auch wenn diese Katastrophe nur auf dem Papier stattgefunden hat, standen die Mitarbeiter der Feuerwehr und des Roten Kreuzes vor einer Herausforderung. Die einzelnen Szenarien fanden leicht zeitversetzt beziehungsweise zeitgleich an verschiedenen Orten statt, wobei nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung standen.







