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    Zuletzt aktualisiert: 20.04.2012 um 20:16 UhrKommentare

    Noch bleibt der Bezirk Leoben solo

    Der Bezirk Leoben wird in dieser Legislaturperiode mit keinem anderen Bezirk fusioniert und wird sozusagen als Solist weiter arbeiten. Damit gibt es nun klare Fronten.

    Leobens Bezirkshauptmann Walter Kreutzwiesner

    Foto © Andrea WalentaLeobens Bezirkshauptmann Walter Kreutzwiesner

    Jetzt ist es fix. Der Bezirk Leoben wird nicht mit den Bezirken Bruck und Mürzzuschlag zusammengelegt, sondern bleibt, wie Murau auch, in der Obersteiermark vorläufig Solist. Es hat in den vergangenen Monaten immer wieder Signale gegeben, dass auch die Fusion des Bezirkes Leoben mit Bruck und Mürzzuschlag im Raum gestanden ist. Wie die Reformpartner erklären, sei in dieser Legislaturperiode, also bis 2015, mit keinen weiteren Fusionen auf Bezirksebene mehr zu rechnen.

    Wir fragten Leobens Bezirkshauptmann Walter Kreutzwiesner, wie er nun diese Entwicklung sieht. "Für uns heißt das, dass wir so weiterarbeiten werden wie bisher und unsere Aufträge erfüllen", so Kreutzwiesner. Für den Bezirk ändere sich jetzt nichts, und für die Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Leoben bedeute diese Entscheidung eine Klarstellung. "Nun kann wieder eine gewisse Ruhe einkehren", so der Bezirkshauptmann, denn etwas verunsichert seien die Mitarbeiter schon gewesen. Da solche Fusionen oft auch heißen, dass Mitarbeiter zu externen Dienststellen pendeln müssen. "Dieses Problem ist nun weggefallen."

    Besonderheiten

    Auf die Frage, warum er glaube, dass man den Bezirk Leoben nicht mit Bruck und Mürzzuschlag zusammengelegt hat, meint er: "Leoben weist viele Besonderheiten auf, die in anderen Bezirken nicht vorhanden sind. So ist beispielsweise Leoben die Zentralstadt in der Obersteiermark. Weiters haben wir die Montanuniversität und auch das Justizzentrum mit dem Landesgericht. Ich glaube, man hat diese besondere Situation berücksichtigt, und für die Region ist das positiv zu bewerten", erklärt der Bezirkshauptmann. Wie er auch vermutet, dass man die geografische Lage von Murau in der Entscheidung mit berücksichtigt hat. "Aber, man wird sehen, was die Zukunft bringt. In den Bezirken, die nun zusammengelegt werden, wird es spannend", ist Kreutzwiesner überzeugt. Für weitere Fusionen auf Bezirksebene werden vermutlich auch die Entwicklungen der Gemeindestrukturreform eine Rolle spielen sowie die politische Entwicklung in der Steiermark bei der nächsten Landtagswahl.

    Zum Thema Gemeindestrukturreform meint Kreutzwiesner, dass diese im Bezirk sehr unterschiedlich laufe. "Ansätze, die zuerst angedacht waren, stellen sich nun wieder anders dar, weil sich die Bevölkerung stärker artikuliert und sich daraus Handlungsbedarf für die politisch Verantwortlichen ergibt. Aber das ist eben ein demokratiepolitischer Prozess."

    Es seien nun bereits die nächsten Gemeinden für die Reformgespräche auf der Bezirkshauptmannschaft Leoben eingeladen worden. "Ende Mai wird es um die Gemeinden Niklasdorf, Proleb, Kalwang und Wald am Schoberpass gehen", so der Bezirkshauptmann. Insgesamt sei es aber etwas ruhiger geworden in Sachen Strukturreform. Das hänge auch mit einer anderen Situation im Vergleich zur Ost- und Weststeiermark zusammen. "Bei uns ist die Topografie eine andere. Wir haben klar strukturierte Talschaften, wie das Vordernberger- oder das Liesingtal, wo wir flächenmäßig sehr große Gemeinden haben", erklärt der BH. Auch einwohnermäßig liege man teilweise über dem Schnitt, deshalb sei die Situation nicht ganz so dramatisch. Wenngleich die finanzielle Problematik auch in unseren Gemeinden durchaus gegeben sei.

    ANDREA WALENTA

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