Leichter Rückgang bei den Pflichtschülern
Im Bezirk Leoben wird es an den Pflichtschulen im kommenden Schuljahr etwas weniger Schüler geben. Alle Lehrer werden weiter beschäftigt.

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Vor allem die Taferlklassler fiebern bereits dem kommenden Schulbeginn entgegen - jetzt, wo sich die großen Ferien ihrem Ende zuneigen. Was die Schülerzahlen an den Pflichtschulen betreffe, sei mit einem geringen Rückgang zu rechnen, so Bezirksschulinspektor Claus Kastner. Trotzdem werde es im Schuljahr 2009/2010 um zwei Klassen mehr geben: "Das resultiert aus den Teilungszahlen."
Die kleine, einklassige Volksschule in Wald am Schoberpass werde heuer wieder Taferlklassler haben, so Kastner: "Im vergangenen Schuljahr gab es dort keine Schulanfänger." Auch die einklassige Volksschule im Laintal habe wieder Anmeldungen. Derartige Kleinschulen würden aus einem speziellen Sondertopf finanziell unterstützt.
Bestand garantiert
Auch der Bestand der Volksschule Radmer sei für das kommende Schuljahr garantiert - und zwar mit zwei Klassen: "Die Frage war nur, ob wir eine oder zwei Klassen haben werden. Jetzt scheint es klar, dass es 22 oder 23 Schüler sein werden", so Siegfried Gallhofer, Bürgermeister von Radmer. Die Gerüchte über eine mögliche Schließung der Volksschule habe er noch nie gehört: "Da würden wir uns als Gesamtgemeinde auch auf die Hinterbeine stellen", betont Gallhofer. Und Kastner ergänzt: "Aktuell kann von einer Schließung einer Pflichtschule im Bezirk Leoben überhaupt keine Rede sein. Solange es in der Südsteiermark im Flach- oder Hügelland wirklich oft wenige Kilometer voneinander entfernt Kleinstschulen gibt, ist so etwas nicht zu vertreten", hebt Kastner hervor. In Vordernberg sah es so aus, als würde es nicht mehr zwei, sondern nur mehr eine Volksschulklasse geben. Durch einen Zuzug in der Gemeinde habe es sich nun allerdings ergeben, dass doch noch zwei Klassen geführt werden können. "Ganz genaue Zahlen werden wir erst haben, wenn die Schüler tatsächlich in den Klassen sitzen", merkt Kastner an.
Durch einige Pensionierungen bei den Pflichtschullehrern, aber auch die Tatsache, dass die Klassen sogar mehr werden, könne man alle Lehrerinnen und Lehrer im kommenden Schuljahr weiter beschäftigen: "Und es sieht so aus, als würde die Situation in den kommenden Jahren noch ein bisschen besser werden. Denn die bei den Lehrern starken Geburtsjahrgänge 1949 und 1950 stehen dann zur Pensionierung an", erläutert Kastner.
Features
Fakten
Die voraussichtliche Gesamtschülerzahl im Pflichtschulbereich im Bezirk Leoben beträgt 3682 Schüler.
Das ergibt gegenüber dem Schuljahr 2008/2009 ein Minus von 91 Schülern.
Insgesamt werden voraussichtlich 200 Klassen im Pflichtschulbereich zu führen sein.
Das sind um zwei Klassen mehr als im Schuljahr 2008/2010.
Die Arithmetik der Klassenteilungszahlen macht das möglich.







