Jetzt wird die Jury gekürt
Ab Februar kommenden Jahres ist die Steirische Eisenstraße Austragungsregion für das Sozialfestival 2012, eines von sechs namhaften Stiftungen finanzierten Ideenfindungsprozesses.
Zufällig ist Gerfried Tiffner von der Steirischen Eisenstraße auf die Bewerbungsmöglichkeiten für das sogenannte Sozialfestival 2012 gestoßen. Das war im Frühling. "Es geht dabei darum, Starthilfe für Ideen zu geben, die sich mit allen Belangen des Zusammenlebens beschäftigen", erklärte Katharina Turnauer im Juli dieses Jahres in Vordernberg.
Gemeinsam mit Franz Karl Prüller von der Erste Stiftung war sie als Vertreterin ihrer eigenen Privatstiftung an die Eisenstraße gekommen, um die Region in Augenschein zu nehmen.
Finanziert wird dieses Sozialfestival nämlich von sechs namhaften Stiftungen, die sich als Sinnstifter zusammengeschlossen haben (wir berichteten). Die Eisenstraße bekam als zweite Region in Österreich, nach dem Lungau in Salzburg, den Zuschlag für die Ausrichtung.
Jurybesetzung
Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn am 1. Februar 2012 erfolgt der offizielle Startschuss. Und die Ideen aus der Bevölkerung, von Vereinen und Organisationen, von Junioren und Senioren sollen nur so sprudeln. Im Lungau wurde das Festival stark genutzt und nach mehreren Runden lagen schon 120 Ideen auf dem Tisch.
Welche umgesetzt werden, entscheidet eine unabhängige Jury. "Deren Zusammensetzung ist noch nicht abgeschlossen", erklärt Tiffner. Ein Juror ist schon bekannt: Altbischof Franz Weber, der sich freut, erstmals in seinem Leben Jurymitglied zu sein.







