Schmelztiegel vieler Narren
Das vergangene Wochenende war auch im Bezirk Leoben fest in den Händen der Narren.
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In St. Michael waren die Insassen einer Klapsmühle los, die sich über den Dioxinskandal und Notschlachtungen im Schlachthaus der Landjugend St. Michael wunderten. Das Fürchten lehrten das Publikum eine Gruppe Piraten und die wilden Gestalten des Geisterhauses Zechner. In Traboch wurde der Faschingszug vom "Bundesheer Liesingtal" eskortiert, vor allem zum Schutz vor "Gaddoofi", der sich samt Harem Timmersdorf als Fluchtziel ausgesucht hatte. Fast zur selben Zeit feierte Proleb 30 Jahre Faschingsumzug, bei dem heuer das "große Krabbeln" mit grandiosen Masken vonstatten ging, verrückte Hühner des Köllacher Hühnerhaufens zum Vogerltanz ihre Flügerl schwangen und die Feuerwehrjugend ihren roten Flieger zum Einsatz schickte. Auch Vordernberg verwandelte sich in eine Narrenhochburg, wo bei Eiseskälte die "letzten Indianer von Friedauwerk" ein paar Schneeflocken herbeitanzten, die Vordernberger Miliz des AGV patrouillierte und eine Schar von Schmeißfliegen aus dem Winterschlaf erwacht war. ASTRID HÖBENREICH












