Fünf Tourengeher wurden von Lawine verschüttet
Am Wildfeld übten Trofaiacher Bergretter den Ernstfall. Zwei von einer Lawine verschüttete Tourengeher mussten gerettet werden.
Donnernd und tobend bahnen sich die Schneemassen ihren Weg ins Tal. Im Bereich der Kreuzen beim Wildfeld, einem der beliebtesten Ziele für Tourengeher im Bezirk Leoben. Für vier von fünf Tourengehern gibt es kein Entrinnen. Sie werden verschüttet. Drei Sportler sind mit einem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) ausgerüstet, zwei haben ein solches nicht. Der fünfte Tourengeher kann in den frühen Morgenstunden über den Bergrettungsnotruf 140 Hilfe rufen.
Und schon wird eine Rettungskette gespannt, die nicht nur die Bergretter der Ortsstellen Trofaiach, Vordernberg, Mautern und Leoben auf den Plan ruft. Die Lawinenhundestaffel Mürztal, die Alpinpolizei und die Feuerwehren aus Gimplach, Trofaiach, Hafning und St. Peter-Freienstein machten sich auf den Weg in den Gössgraben. Unter schwierigen Bedingungen beginnt die Suche nach den Verschütteten. So eine Übungsannahme. Einsatzleiter Hannes Reiter und Alfred Grassmugg, Leiter der Alpinpolizei Leoben sowie die Vertreter der Feuerwehren waren mit der Übung, die bis zum frühen Nachmittag dauerte, sehr zufrieden.









