Aufstieg zur neuen Hütte
Für die Leobener Hütte wurde ein genaueres Konzept ausgearbeitet. Außerdem wurden wichtige Punkte auf dem Weg zum Bau geklärt.
Renate Käfer vom Alpenverein Leoben hat in den vergangenen Wochen weitere Schritte auf dem Weg zur Umsetzung der Leobener Hütte Neu gesetzt. "In einem Gespräch mit Vordernbergs Bürgermeister Walter Hubner und Vertretern der Forstverwaltung Guttenberg wurden Rechtsunsicherheiten geklärt", meint Käfer.
So habe die Forstverwaltung signalisiert, dass man für die Dauer der Arbeiten mit Baufahrzeugen zur Baustelle fahren dürfe: "Natürlich muss die Straße wieder zurückgebaut werden", so Käfer. Hubner sei nicht abgeneigt, dem Alpenverein für die Leobener Hütte Neu gegen eine moderate Gebühr aus der Quellfassung für die Gemeinde Vordernberg, die auf der Höhe der Talstation der Materialseilbahn liegt, Wasser zur Verfügung zu stellen. "Das würde uns ersparen, die Hirschegg-Quelle zu fassen, um Wasser zur Hütte zu leiten."
Positive Signale
Positive Signale gebe es vom österreichischen Gesamtverein des Alpenvereins: "Ich habe eine Besprechung mit Georg Unterberger, dem Leiter des Hüttenreferats, in Leoben gehabt. Er hat durchblicken lassen, dass der Gesamtverein sehr daran interessiert ist, dass die Leobener Hütte eine kleine, feine Vorzeigehütte des Alpenvereins wird", freut sich Käfer. Das Trofaiacher Architekturbüro Stingl-Enge habe ein genaueres Konzept ausgearbeitet: "Außerdem bringt sich Baumeister Franz Fuchslueger, der beim Alpenverein Trofaiach ist, mit ein." An Privatspenden seien bisher 6000 Euro zusammengekommen: "Wir wollen im Frühjahr eine Spendenaktion ins Leben rufen, Großsponsoren ansprechen und um EU-Förderung ansuchen. Die historische Komponente der Leobener Hütte als ehemaliges Knappenhaus und als Stützpunkt für Jugendkletterkurse sind gute Argumente."








