Tödlicher Bergunfall: Obersteirer abgestürzt
56-jähriger Wanderer stürzte am Mittwoch auf der Vordernberger Griesmauer ab - für ihn kam jede Hilfe zu spät. Schwierige Bergung bei Notarzthubschraubereinsatz am Hochlantsch: 72-Jähriger erlitt epileptischen Anfall.

Foto © APA/Sujet
Tödlicher Bergunfall am Mittwoch: Ein obersteirischer Wanderer war alleine, knapp unterhalb des Gipfels der 2.015 Meter hohen Vordernberger Griesmauer unterwegs, als er aus noch unbekannter Ursache mehrere Meter abstürzte. Der Absturz wurde von einem anderen Wanderer beobachtet, der die Einsatzkräfte verständigte - für den abgestürzten Mann kam aber jede Hilfe zu spät. Der Verunglückte musste mit dem Hubschrauber geborgen und zu Tal geflogen werden.
Schwierige Bergung
Schwierig gestaltete sich ebenfalls am Mittwoch die Bergung eines Wanderers am Hochlantsch im Bezirk Bruck an der Mur. Ein 72-jähriger Steirer erlitt auf dem steilen Wanderweg einen epileptischen Anfall - eine direkte Taubergung durch den Notarzthubschrauber Christophorus 12 war im dicht bewaldeten Gebiet nicht möglich. Der Notarzt der Hubschraubercrew wurde daher auf einem Zwischenlandeplatz abgesetzt und stieg gemeinsam mit Mitgliedern der Feuerwehr Bruck an der Mur zu dem Patienten. Nach der Erstversorgung wurde der Erkrankte von der Feuerwehr zu einem Plateau gebracht, von wo er vom ÖAMTC-Notarzthubschrauber mit einem 30-Meter-Tau geborgen und ins LKH nach Graz geflogen wurde.







