Voves "respektiert" Vordernberger Votum
Der Landeshauptmannstellvertreter Schützenhöfer nahm das Ergebnis "zur Kenntnis". FPÖ und BZÖ wollen indes die Fragestellung prüfen.

Foto © Erwin ScheriauFür Voves ist die "ausschließlich autonome Entscheidung der Gemeinde Vordernberg ausschlaggebend"
Zurückhaltend haben die steirischen Landesoberhäupter am Sonntag nach der Bürgerbefragung in Vordernberg reagiert. Landeshauptmann Franz Voves (S) erklärte: "Das Ergebnis ist eine demokratische Mehrheit, die man zu respektieren hat." Sein Stellvertreter Hermann Schützenhöfer (V) nahm das Ergebnis "zur Kenntnis". FP-Landesparteisekretär Mario Kunasek und der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz wollen "rechtliche Schritte nutzen", um gegen die Suggestivfrage bei der Wahl vorzugehen, bzw. die Erfüllung der Versprechungen prüfen.
Für Voves sei die "ausschließlich autonome Entscheidung der Gemeinde Vordernberg ausschlaggebend". Kunasek hingegen will das Votum nicht einfach hinnehmen und gemeinsam mit Parteikollege Gemeinderat Johann Weinberger vorgehen: "Für uns Freiheitliche ist klar, dass wir in den nächsten Monaten durch Information der Bevölkerung versuchen werden vor den Gefahren und Risiken einer solchen Einrichtung weiter zu warnen und das schändliche Vorgehen der SPÖ/ÖVP-'Volksvertreter' aufzuzeigen."
Grosz meinte im Gespräch mit der APA: "Demokratie ist zur Kenntnis zu nehmen. Es ist ein klares Votum, das mich aber nicht freut." Das BZÖ wolle die Fragestellung prüfen. Den Menschen sei dabei viel versprochen worden und man wolle die Einhaltung prüfen.







