Hochwasserschutz Vordernberg: Große finanzielle Hürde
Hochwasserschutz muss vor dem Bau des Schubhaftzentrums in Vordernberg errichtet werden. Die Frage ist, wer diesen bezahlen soll.

Foto © Schöberl
Um das Schubhaftzentrum in Vordernberg bauen zu können, bedarf es vorher noch der Umsetzung von Hochwasserschutz-Maßnahmen für den Vordernbergerbach, der entlang des Grundstücks verläuft. Gestern wurde in einer Gesprächsrunde beschlossen, eine Studie erstellen zu lassen.
"Die Gemeinde hat eine Studie in Auftrag gegeben, die als Grundlage für eine wasserrechtliche Genehmigung dienen soll. Auch Baubezirksleitung Bruck und Referat für Naturschutz werden mit einbezogen", erklärt Walter Hubner, Bürgermeister von Vordernberg. Die Studie müsse möglichst schnell erstellt werden: "Die Bundesimmobiliengesellschaft, die das Schubhaftzentrum errichten wird, sagt natürlich, dass sie ein hochwasserfreies Grundstück haben will. Jetzt sind wir wieder gefordert, weil auch die Frage ist, wer die Umsetzung des Hochwasserschutzes bezahlen soll." Dies beschäftige ihn Tag und Nacht, so Hubner. Immerhin sei eine mögliche Bausumme von 170.000 Euro genannt worden.
Die Zeit drängt
Bis spätestens Anfang Jänner möchte er die Ergebnisse der Studie am Tisch haben: "Da sind wir voraussichtlich mit dem Flächenwidmungsplan in Rechtskraft. Dann heißt es für das Projekt Schubhaftzentrum Stop or Go." Auch deshalb, weil Ende Jänner die Jury für den europaweiten Architektenwettbewerb konstituiert werden soll, in der Vertreter der Gemeinde, des Innenministeriums, der BIG und der Architektenkammer sitzen werden", führt Hubner aus. Und wenn vorher nicht alles geklärt sei, mache auch der Architektenwettbewerb keinen Sinn.
Als nächstes wird Hubner mit Vertretern der BIG in Wien Details bezüglich Wäre-, Strom-, und Wasserversorgung sowie Parkplätze und Zufahrt erörtern.








