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    Zuletzt aktualisiert: 15.09.2009 um 18:04 UhrKommentare

    Vordernbergs Vorstoß spaltet die Meinungen

    Die Bewerbung Vordernbergs für das Schubhaftzentrum löst unterschiedliche Reaktionen bei Kommunalpolitikern der Region aus.

    Bürgermeister Walter Hubner, Vizebürgermeisterin Monika Kaufmann

    Foto © Andreas SchöberlBürgermeister Walter Hubner, Vizebürgermeisterin Monika Kaufmann

    Noch im November 2008 wurde bei der SPÖ-Bezirkskonferenz der Entschluss gefasst, dem Innenministerium mitzuteilen, dass man nicht nur in Leoben, sondern im gesamten Bezirk kein Schubhaftzentrum wolle. Jetzt ist alles anders. Walter Hubner, Vordernbergs SP-Bürgermeister, und der Gemeinderat, möchten das Schubhaftzentrum in ihrer Gemeinde. Aus wirtschaftlichen Überlegungen.

    Andrea Gessl-Ranftl, SP-Nationalratsabgeordnete, die im benachbarten Trofaiach zu Hause ist, meint dazu: "Wenn dieses Schubhaftzentrum im Sinne des Gemeinderates und der Bevölkerung ist, habe ich dem nichts zu entgegnen. Vordernberg ist eine krisengeschüttelte Region, und so ein Schubhaftzentrum würde die Wirtschaft ankurbeln."

    Erfreut über die Vordernberger Entscheidung zeigt sich Eva-Maria Lipp, Leobens VP-Vizebürgermeisterin und Bezirksparteiobfrau: "Damit ist zum einen gewährleistet, dass dieses Zentrum nicht in einem dicht besiedelten Gebiet errichtet wird, und das ist der Hauptkritikpunkt an der Standortvariante in Leoben. Und zum zweiten bleiben aber die Positiveffekte eines solchen Zentrums, nämlich 180 Arbeitsplätze, in der Region erhalten. Jetzt brauchen wir einen regionalen Schulterschluss, weil die Überzeugungsarbeit im Innenministerium erst passieren muss", so Lipp, und weiter: "Diese mutige Entscheidung in Vordernberg erhält von mir einen 100-prozentigen Rückhalt." Auch die beiden Vordernberger VP-Gemeinderäte hätten die Chance zur Umsetzung des Projekts erkannt und für das Anhaltezentrum gestimmt.

    Wenig Begeisterung

    Verhalten reagiert Gerd Krusche, FP-Bezirksparteiobmann, der in Leoben massiv gegen das Schubhaftzentrum aufgestanden ist. "Ein Schubhaftzentrum passt nicht in den Bezirk, aber in Vordernberg wäre es das kleinere Übel, weil es nicht mitten im Siedlungsgebiet liegt. Man muss schauen, was die Bevölkerung dazu sagt. Und Innenministerin Maria Fekter muss diesen Standort erst akzeptieren, wenngleich es die Synergieeffekte mit dem Justizzentrum in Leoben meiner Meinung nie gegeben hat. Unsere Begeisterung für ein Schubhaftzentrum in Vordernberg hält sich aber in Grenzen", so Krusche.

    Hans Mocharitsch, Obmann der Wirtschaftskammer Leoben, gratuliert Vordernbergs Bürgermeister zum Entschluss. Er war der erste, der ein klares Bekenntnis zur Schubhaft in Leoben ausgesprochen hat. "Vordernberg, aber auch zahlreiche Unternehmen und deren Arbeitnehmer aus der Region werden von der Errichtung des Schubhaftzentrums profitieren", meint er.

    ANDREA SEEBACHER

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