Thema Verkehr bewegte
In der jüngsten Leobener Gemeinderatssitzung standen Punkte zum Thema Verkehr an. Darunter auch Dringlichkeitsanträge der Opposition.

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FP-Fraktionsobmann Gerd Krusche wollte von Bürgermeister Matthias Konrad wissen, ob es bei der Sanierung des Massenbergtunnels kein Nacht- und Wochenendarbeitsverbot gibt, denn die Anrainer hätten mit ständigem Lärm zu kämpfen. Es müsse hier doch eine Verordnung geben, an die sich auch die Asfinag halten müsse. Dazu erklärte Konrad, dass man mit der Asfinag Kontakt aufnehmen und schauen werde, was hier möglich sei. In Sachen Lärmschutz gab es auch einen einstimmigen Gemeinderatsbeschluss für den Beginn von Planungen für die Optimierung und Erweiterung des bestehenden Lärmschutzes für Leoben-Göss und Schladnitz. Der Lärmschutz auf der S6 wird etwa 1,5 Millionen Euro kosten. Die Stadt übernimmt zehn bis 13 Prozent der anteiligen Kosten.
Förderung
Das Thema Verkehr zog sich auch beim Antrag um Förderung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen weiter. Der Kauf von neuen, elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen oder deren Umbau auf vollelektrischen Betrieb wird mit 250 Euro gefördert. Kauf oder Umbau von einspurigen Kraftfahrzeugen mit 100 Euro und der Kauf von Elektrofahrrädern wird mit 50 Euro gefördert. Der Antrag wurde einstimmig beschlossen.Ein Dringlichkeitsantrag, der den öffentlichen Verkehr betrifft, wurde von den Grün- und KP-Mandataren eingebracht. Dabei ging es um die Schnellbahn ins Vordernbergertal. Gefordert wurde darin von der Stadtgemeinde Leoben, sich aktiv für die Verlängerung der S-Bahn von Leoben nach Trofaiach mit einem Regionalbahnanschluss nach Vordernberg-Markt einzusetzen. So heißt es im Antrag: "Die verantwortliche Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder hat immer wieder darauf hingewiesen, dass für ihre Entscheidung letztlich der Wille der politischen Verantwortungsträger der Region entscheidend ist." Bisher haben sich aber nur Trofaiach und Vordernberg mittels Gemeinderatsbeschluss für eine Verlängerung der S-Bahn ausgesprochen. Auch dieser Dringlichkeitsantrag fand wenig Gehör. Sowohl die Vertreter der SPÖ und der ÖVP sprachen sich gegen die Verlängerung der S-Bahn aus. Vornehmlich aus Kostengründen. Sie geben dem flexibleren Buskonzept den Vorzug. Der Antrag wurde gegen die Stimmen von Grün, KP und FP von der Mehrheit abgelehnt.
Auch die ÖVP brachte einen Dringlichkeitsantrag zum Thema Verkehr ein. Dabei ging es um die Erlassung einer Einbahnregelung für den Stadtteil Judendorf. Konkret für die Bergmanngasse von der Judendorfer Hauptstraße kommend und die Südtirolergasse in Richtung Judendorfer Hauptstraße. Dieser Antrag wurde zur Bearbeitung dem Rechts- und Finanzausschuss übergeben.








