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    Zuletzt aktualisiert: 19.01.2012 um 20:30 UhrKommentare

    Misstöne um Erhöhungen

    Musikschullehrer und Wachpersonal bekommen 2,95 Prozent Gehaltserhöhung, die anderen Gemeindebediensteten nicht. Das steht im Gesetz.

    Misstöne um Gehaltserhöhung bei Musiklehrern und Wachpersonal

    Foto © ReutersMisstöne um Gehaltserhöhung bei Musiklehrern und Wachpersonal

    Groß war die Verwunderung in den Gemeindestuben, als in den vergangenen Tagen Post von der Fachabteilung 7 des Landes, zuständig für die steirischen Gemeinden, einlangte. Darin wurde informiert, dass Musikschullehrer und gemeindeeigenes Wachpersonal von der vom Land verordneten Nulllohnrunde nicht betroffen sind. "Die Besoldung des Wachpersonals und der Musikschullehrer sind nach dem Gehaltsschema des Bundes zu erstellen", heißt es. Und das bestätigt auch Patricia Theißl, Leiterin der FA 7. "Wir müssen Gesetze umsetzen. Und es ist nun einmal so, dass Musikschullehrer bei der Besoldung mit dem Bund mitziehen", erklärt sie. Das sei im Musiklehrergesetz geregelt, sei bis jetzt aber nie so aufgefallen, weil bei der Erhöhung der Gehälter von Landes- und Gemeindebediensteten immer die Abschlüsse des Bundes übernommen worden seien. "Das ist heuer in der Steiermark ja nicht so", fügt sie hinzu.

    Überraschung & Ärger

    Durchschnittlich gebe es eine Erhöhung um 2,95 Prozent, bestätigt Mauterns Bürgermeister Andreas Kühberger. "Wir haben unseren Budgetvoranschlag schon erstellt, und müssen jetzt nachbessern. Vor allem ist es für die Gemeindebediensteten in der Verwaltung schwer, mit der vom Land verordneten Nulllohnrunde leben zu müssen", erklärt er.

    Überrascht zeigte sich gestern auch Christine Holzweber, Bürgermeisterin von Eisenerz, wo an der Musikschule 13 Lehrer tätig sind. "Ja, das ist ein Brocken, aber wir müssen uns an die gesetzlichen Vorgaben halten", führt sie aus. Gerade in Zeiten, wo Schülerzahlen zurückgehen und die Zahl der erwachsenen Schüler sinkt, weil mehr für den Unterricht zu bezahlen ist, sei das noch schwieriger für die Gemeinden.

    In Leoben sind 30 Musikschullehrer angestellt. "Für uns macht die Erhöhung der Gehälter im Jahr 30.000 Euro aus, allerdings bekommen wir vom Land 50 Prozent refundiert", ist von der Stadtgemeinde zu hören.

    Mario Abl, Bürgermeister von Trofaiach, wo 17 Lehrer an der Musikschule beschäftigt sind, trifft die Gehaltserhöhung zwar auch, allerdings habe man im Budgetvoranschlag schon eine Erhöhung eingeplant - vorbeugend. Er tritt aber für eine generelle Besoldungsreform bei den Gemeindebediensteten ein. "Es ist für uns unheimlich schwierig, Facharbeiter in allen Bereichen zu finden, weil die geeigneten Leute in der Privatwirtschaft viel mehr bezahlt bekommen", sagt er überzeugt.

    JOHANNA BIRNBAUM

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