Mission scheiterte vorzeitig
WVL-Meister-Play-off wird ohne Eisenerz/Trofaiach stattfinden.
VOLLEYBALL. Freilich: Die Aufgabe für Eisenerz/Trofaiach (ET) war von Haus aus eine gewaltige. Von den verbliebenen sechs Spielen im Grunddurchgang hätte man mindestens vier gewinnen müssen, um noch ins Meister-Play-off der WVL einzuziehen. Darunter jene gegen die direkten Konkurrentinnen. Beendet wurde die Mission jetzt allerdings schon bei der ersten Hürde. ET unterlag Melk nach einer 2:0-Führung noch mit 2:3, was nichts anderes heißt, als dass sich die Damen um Kapitän Pamela Plassnegger bereits für den Kampf gegen den Abstieg rüsten können.
"Wir werden auch den Grunddurchgang voll konzentriert beenden, das ist selbstverständlich. Das Wichtigste ist jetzt aber, gesund zu bleiben für den Kampf um den Klassenerhalt", sagt Olaf Mitter. Seit fast zehn Jahren betreut er ET in der 1. Bundesliga. Enttäuscht sei er schon, dass man das Saisonziel verfehlte. Motivieren muss er seine Truppe aber nicht: "Ich wundere mich, wie gut die Stimmung ist." Er geht davon aus, dass sich ET im Oberhaus halten wird, der Unterschied zur 2. Bundesliga sei "ziemlich groß". Verstärkung ist keine geplant. "Wir setzen auf unsere Jungen und wollen das Play-off gewinnen." ALOIS LEITENBAUER









