Nullnummer für steirische Handballer
Da gab es nichts zu lachen: Leoben und die HSG Bärnbach/Köflach gingen in der HLA baden. In der Bundesliga setzte es bittere Niederlagen für Trofaiach und den HC Seiersberg.

Foto © GEPAJuraj Niznan und die HSG Bärnbach/Köflach wurden in die Mangel genommen
Aufgegeben wird in der Weststeiermark nur ein Brief - die Hoffnung nicht. Auch wenn sie immer geringer wird. Nach der 29:35-Niederlage gegen Linz dürfte der Meister-Play-off-Zug nun endgültig abgefahren sein. "Jetzt müssten wir schon jedes Spiel gewinnen", sagte HSG-Boss Gerhard Langmann, "das ist wohl nicht möglich." Ohne Mitkov (Bänderriss) zogen die Weststeirer gegen den Linzer Tempohandball im Endspurt klar den Kürzeren.
Völlig zu vergessen war der Start von Leoben in die Partie gegen Westwien. Nach 16 Minuten stand es 11:5 für die aggressiv spielenden Wiener. "Sie haben uns mit ihrem harten Spiel den Schneid abgekauft", sagte Leoben-Präsident Claus Hödl nach der 35:41-Niederlage.
Aus den Top vier gerutscht
In der Bundesliga schlichen die Trofaiacher nach einer 35:41-Niederlage in Gänserndorf vom Feld. Bis zur 20. Minute hielten die Steirer mit, doch dann legten die Niederösterreicher zu. "Mit der Leistung bin ich nicht zufrieden", sagte Ernst Schinnerl, der sportliche Leiter, "auch wenn Gänserndorf der Tabellenführer ist." Mit der Niederlage rutschten die Trofaiacher aus den Top vier.
"Wir arbeiten im Training wie die Pferde und kommen nicht zum Hafer", sagte Seiersberg-Boss Michael Schweighofer. Nach dem 27:28 gegen den HC Kärnten müssen wohl auch die kühnsten Optimisten das Aufstiegs-Play-off abhaken. "Es ist die fehlende Erfahrung der jungen Mannschaft. Trainer Milkovic steht aber nicht infrage."








