Schlechtes Wetter hielt die Gäste nicht ab
Der Frühsommer verlief für die Touristiker der Hochsteiermark recht gut. Und dies, obwohl das Wetter nicht berühmt war. Jetzt hofft man noch auf einen sehr schönen Herbst.

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Für den heurigen Sommer gibt es bei den Touristikern noch keine Gesamtzahlen, aber Ute Gurdet, Marketingchefin der Hochsteiermark, kann über den Juni und Juli schon etwas sagen: "In der Hochsteiermark hatten wir in dieser Zeit ein Plus von 2,7 Prozent bei den Übernachtungen und sogar von 4,1 Prozent bei den Ankünften."
Der August ist natürlich noch nicht abgerechnet, aber aufgrund des recht schönen Wetters erwartet sich Gurdet eine Fortsetzung des positiven Trends.
Die Zahlen für den Frühsommer zeigen, dass deutlich mehr Leute in die Region gekommen sind, dass sie aber nicht so lang bleiben. Das ist ein Trend, der überall zu beobachten ist. Und noch ein Trend schlägt immer mehr durch: Die Gäste buchen sehr kurzfristig. Für einen Wochenendtrip wartet man den Wetterbericht ab und sucht dann ein Quartier - oder auch nicht.
Dadurch wird das Wetter immer wichtiger, Gurdet hofft daher auf einen schönen Herbst: "Wir bieten Themenwanderwege, spezielle Herbstpackages und seit Kurzem eine interaktive Wanderkarte auf unserer Homepage. Dort kann man sich seine ganz individuelle Route mit allen Informationen herunterladen."
Für jedes Wetter
Weil man sich aber nicht ganz vom Wetter abhängig machen will, hat die Hochsteiermark eine Reihe von Punkten im Programm, die auch bei schlechterem Wetter bewältigbar sind. Das reicht vom Vogellehrpfad in Trofaiach über Gratisstadtführungen in Leoben bis zu den Ausstellungen in den vielen Museen in den Bezirken Leoben, Bruck und Mürzzuschlag.
Dass die Erzbergbahn 120 Jahre alt ist, sollte laut Gurdet ebenso Gäste anlocken wie die Radwege, die heuer wieder gut frequentiert sind, besonders der Murradweg bringt dabei auch zahlreiche Nächtigungen.
Apropos Nächtigungen: Es sind nicht nur die Urlauber, die die Nächtigungszahlen ausmachen, auch die vielen Arbeiter und Geschäftsreisenden, die in der Region tätig sind, tragen zur positiven Statistik bei. So wohnen viele der italienischen Arbeiter, die die Gasleitung durchs Mürztal verlegten, auch weiterhin in der Region. Und dies, obwohl sie mit ihrer Leitung schon fast in Graz sind.








