Lebenshilfe Trofaiach bäckt nun kleinere Brötchen
Die Lebenshilfe Trofaiach wird vorläufig eine abgespeckte Variante ihres ursprünglichen Planes im ehemaligen Nah&Frisch-Geschäft umsetzen. Grund: Die Einsparungen.

Foto © WALENTA Werner Kachelmaier und Kurt Einwallner mit dem Plan für die Adaptierung des ehemaligen Nah&Frisch-Geschäftes in Trofaiach
Die Lebenshilfe Trofaiach, die mit ihren Zivildienern etwa 160 Bedienstete zählt, gehört zu den größten Arbeitgebern in der Stadt Trofaiach und hat sich in vielen Bereichen im Laufe der Jahre einen guten Namen erarbeitet. Die Verantwortlichen mit Obmann Robert Lackner und Geschäftsführer Werner Kachelmaier sind stets bemüht, neue Geschäftsfelder zu erschließen.
So ließ die Lebenshilfe im Vorjahr mit dem Plan aufhorchen, im ehemaligen Nah & Frisch-Geschäft an der Gemeindegrenze zu Hafning ein Restaurant mit angeschlossenem kleinen Lebensmittelgeschäft zu errichten, um einen kleinen Beitrag für die Trofaiacher Bevölkerung zur Nahversorgung zu leisten.
Nun haben sich die Rahmenbedingungen für dieses Vorhaben allerdings geändert. "Die Adaptierung der Räumlichkeiten für ein Restaurant und ein Lebensmittelgeschäft wären finanziell sehr aufwendig. Entsprechend dem Sparpaket des Landes haben wir nun eine abgespeckte Variante ins Auge gefasst", erklärt Kachelmaier. Und Kurt Einwallner, Kassier der Lebenshilfe, betont: "Wir sehen uns jetzt einmal die Jahre 2011 und 2012 genau an, wie wir mit den Zuwendungen des Landes auskommen. Wenn es möglich ist, dann können wir unsere ursprünglichen Pläne umsetzen. Wir haben eine hohe Verantwortung und können nichts dauerhaft ins Minus führen, denn unser Geld muss bei unseren Klienten ankommen."
In der Zwischenzeit wird das Projekt aber nicht brachliegen. "Wir setzen einige Adaptierungsmaßnahmen, damit die Räumlichkeiten nutzbar werden", so Kachelmaier. Geplant ist jetzt, die Tischlerei mit Maschinen einzurichten und einen Ausstellungsraum für Arbeiten, die in der Tageswerkstätte hergestellt werden, um sie hier zum Verkauf anbieten zu können. "Wir denken, dass wir die Arbeiten bis September abschließen können", so Kachelmaier.








