Pflicht erfüllt, aber wenig Lob
Der HC Seiersberg fertigte im Aufstiegs-Play-off Ferlach mit 30:21 ab.

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Die Pflicht wurde erfüllt, mehr war es aber auch nicht: Der HC Seiersberg feierte im Handball-Aufstiegs-Play-off gegen Bundesligisten Ferlach einen ungefährdeten 30:21-(12:8-) Erfolg. Doch von Trainer Josip Milkovic gab es trotz des deutlichen Erfolges kritische Worte: "Es ist selten, dass es nach einem Sieg mit neun Toren Unterschied nichts zu loben gibt. Den Erfolg verdanken wir den Stärken einiger Spieler. Was die mannschaftliche Leistung betrifft, müssen wir uns einfach steigern", forderte der Coach.
So war die Partie gegen die Kärntner von vielen individuellen Fehlern gekennzeichnet. Die Hausherren ließen ihre mannschaftliche Stärke nur selten aufblitzen. Als erfolgreichster Werfer konnte sich Andras Nagy auszeichnen, er besorgte sechs Treffer. Markus Schalk und Maximilian Maier durften jeweils fünf Mal jubeln.
Sollte Leoben mit zwei Niederlagen ins Aufstiegs-Play-off zur HLA starten, wäre das natürlich keine gute Ausgangsposition. Darum muss ein Sieg her, auch wenn der Gegner Westwien heißt und im Grunddurchgang vor Leoben lag. Leoben-Coach Volker Hage gibt sich optimistisch und verweist auf den Sieg gegen die Wiener im Grunddurchgang. Ob Raul Santos, der zuletzt wegen mangelnder Disziplin im Kreuzfeuer der Kritik stand, von Beginn an spielt, wollte Hage nicht verraten.
Ins heilige Land Tirol muss die HSG Bärnbach/Köflach reisen. Beim Play-off-Favoriten Innsbruck geht es quasi um Bonuspunkte im Kampf um den Klassenerhalt. Dass in Innsbruck eine Überraschung möglich sein kann, bewies zuletzt Leoben mit einer denkbar knappen 27:28-Niederlage. HLA-Aufstiegs-Play-off: HC Shoppingcity Seiersberg - Ferlach 30:21 (12:8); Samstag: Innsbruck - HSG Raika Bärnbach/Köflach (18.30), Juri Leoben - Westwien, St. Pölten - Stockerau (19). - Bundesliga-Abstiegs-Play-off: Linz - Pichler Trofaiach (18)








