Ladi Vlnka sagt leise Servus
Leoben bereitet sich mit drei Testspielen aufs Play-off vor und verabschiedet sich von Ladislaus Vlnka.
HANDBALL. Mit einem Lokalderby zwischen Leoben und dem ATV Trofaiach ist es sich in der Meisterschaft ja nicht ausgegangen. Trofaiach hätte unter die Top vier der Bundesliga kommen müssen, um sich mit Leoben im Play-off um die Plätze im Handballoberhaus zu matchen. So gesehen doppelt schade, dass der ATV den Bundesligastart verschlafen hat. . .
Das Derby gibt es trotzdem, wenn auch nur als Aufbauspiel. Und zwar heute um 20 Uhr in der Leobener Sporthalle. Schenken werden sich die Teams nichts, soviel ist sicher. Zum einen, weil so eine Partie immer auch eine Prestigesache ist. Zum anderen, weil es für beide Teams in den Play-offs um alles oder nichts geht. Immerhin will Trofaiach in der nächsten Saison erneut in der Bundesliga angreifen, Leoben in der HLA. Sollten die Vorhaben misslingen, wäre der Ausdruck "sportliche Katastrophe" nicht übertrieben.
Während Trofaiach am Samstag in Hollabrunn noch ein Spiel im Grunddurchgang bestreitet und alles auf Sieg setzt, weil man dann mit drei Bonuspunkten ins Play-off starten würde, setzt Leoben bereits auf eine Monster-Vorbereitung für das Play-off.
Margareten kommt
"In der Vorwoche hatten wir zwölf Trainingseinheiten, diese Woche sind es zehn und drei Aufbauspiele", erklärt Leoben-Boss Claus Hödl. Nach Trofaiach erwartet Leoben am Samstag Topklub Margareten, am Sonntag geht es nach Linz. Das Margareten-Spiel am Samstag um 15.30 Uhr ist übrigens der Auftakt einer Großveranstaltung, die mit dem (verspäteten) Abschiedsspiel von Ladislaus Vlnka weitergeht und mit der Landesligapartie der Leobener Damen gegen Bärnbach/Köflach endet.
Beim Vlnka-Abschied werden unter anderen auch dessen Ex-Kollegen Dieter Illes, Oskar Masaryk, Christian Kotzbek, Heinz Nikodim, Dieter Illes, Klaus Friede und Hannes Turini einlaufen. "Ein Familienfest", meint Hödl. ALOIS LEITENBAUER







