Werner Murgg übt Kritik an der Einstellung von Bussen
Das Vorhaben der OKVG, die Früh- und Spätbusse an Sonntagen auf der Linie Trofaiach-Leoben zu streichen, stößt bei KP auf Unverständnis.
BEZIRK LEOBEN. Zum Thema Busverbindungen zwischen Leoben und Trofaiach meldet sich nun Werner Murgg, Leobener KP-Stadtrat, zu Wort: Die OKVG, eine Einhundertprozenttochter der Mürztaler Verkehrsbetriebe, wird ab 21. Februar an Sonntagen die Früh- und Spätverbindungen auf der Linie Leoben-Trofaiach einstellen (wir berichteten).
Murgg findet diese Vorgangsweise "ungeheuerlich": "Zuerst wurde durch bewusste Untätigkeit der regionalen SPÖ-Vertreter in den Gemeinden des Vordernbergertales eine vom Land zu finanzierende S-Bahn-Anbindung von Trofaiach an Leoben verhindert, um dem Platzhirsch unter den Busbetreibern OKVG nicht in die Quere zu kommen. Nun benützt die OKVG diesen einmaligen Akt des Lobbyismus zu ihren Gunsten dazu, um den Busverkehr weiter auszudünnen, während von der versprochenen Taktverdichtung nichts zu hören ist." Murgg erinnert daran, dass ein OKVG-Geschäftsführer SP-Gemeinderat in Trofaiach und Vorsitzender des Verkehrsausschusses und der zweite Geschäftsführer- Obmann des regionalen SPÖ-Wirtschaftsverbandes ist. "Nächste Woche habe ich einen Termin beim zuständigen Landesrat Gerhard Kurzmann. Ich habe die Hoffnung, dass er für die Anliegen der Interessen des Vordernbergertales Interesse zeigt und eine Ausweitung der S-Bahn bis nach Trofaiach noch nicht gestorben ist."








