Schwester Ulla linderte die Schmerzen
Libero Frederick Laure ist nach seiner Verletzungspause wieder fit. Gerade rechtzeitig für die entscheidenden Spiele im Jänner.
VOLLEYBALL. Ungewollt ruhig verliefen die Weihnachtsfeiertage für Frederick Laure, musste der Libero in den Reihen von Hypo Tirol doch eine verletzungsbedingte Pause einlegen. "Im Champions League-Spiel gegen Dinamo Moskau habe ich Mitte des zweiten Satzes plötzlich Schmerzen in der rechten Schulter verspürt", sagt der 28-Jährige, der das Match trotz Schmerzen beendete.
Danach folgte die Diagnose: Muskel- und Sehneneinriss in der Schulter. Noch schmerzhafter als die Verletzung selbst war für Laure aber die Tatsache, dass damit an einen Einsatz bei den drei Nationalteam-Heimspielen nicht zu denken war. "In Graz und Güssing war ich leider nur als Zuschauer in der Halle", sagt Laure.
Weihnachten daheim
Über Weihnachten stand die Schonung der Schulter im Vordergrund. Das Fest verbrachte der Abwehrspieler zu Hause bei der Familie in Gai bei Trofaiach. Da trifft es sich gut, dass Schwester Ulla, die im Jänner für Hartberg ein Comeback gibt, Physiotherapeutin ist. Offensichtlich hat sie alles richtig gemacht. "Ich habe am Montag schon wieder mit leichtem Training ohne Ball begonnen", erzählt Laure. Am Dienstag bestätigten auch die Ärzte: Die Schulter ist so weit wieder in Ordnung.
"Auch Trainer Stefan Chrtiansky hat sich gefreut, als ich ihm die Nachricht überbracht habe", sagt Laure. Kein Wunder, stehen für Hypo Tirol im Jänner doch entscheidende Spiele auf dem Programm. Am 4. Jänner geht es gegen Panathinaikos Athen um wichtige Punkte in der Champions League, ehe am 12. Jänner Roeselare aus Belgien zu Gast in Tirol ist. Gelingt in Griechenland ein Sieg, schlägt man daheim zum Einzug in das Play-off auf. SUSANNE WALCHER








