Anpacken und helfen
Diese neun Steirer feiern Weihnachten nicht zu Hause, sondern im Dienst. Florian Frenzl (18) beim Roten Kreuz, die anderen in der Arbeit.
Gleich 36 Stunden Dienst an diesem Weihnachtswochenende beim Roten Kreuz in Trofaiach hat Florian Frenzl "ausgefasst". Von gestern 19 Uhr bis heute um 7 Uhr in der Früh schiebt der junge Mann Dienst. Wenngleich: "Ich mache das ja freiwillig, hab mich auch zu diesem Dienst freiwillig gemeldet, ich mache solche Dienste nämlich gerne", erzählt der 18-jährige Schüler der HTL in Kapfenberg, Fachrichtung Elektro- und Regelungstechnik. Beim Journaldienst der Ortsstelle Trofaiach ist Frenzl im Einsatz, um bei Kranken- oder Rettungstransporten anzupacken.
Allerdings verbindet Frenzl diesen Dienst beim Roten Kreuz in Trofaiach auch mit dem schönen Weihnachtsbrauch der Weitergabe des Friedenslichtes, das Kollegen von ihm bereits gestern vom ORF-Landesstudio in Graz in die Obersteiermark gebracht haben. "Die Laterne steht jetzt bei uns am Stützpunkt und die Trofaiacher kommen, um sich das Licht zu holen", freut sich Frenzl. Aber auch deshalb, weil er trotz Dienst für einige Stunden zur Bescherung bei seiner Familie sein konnte - in Uniform und immer einsatzbereit.
Diese Einsatzbereitschaft für das Ehrenamt hat Frenzl quasi von seiner Familie geerbt. Schon seine Großeltern wie auch sein Vater Manfred waren beim Roten Kreuz aktiv. Ebenso wie Schwester Michaela, die mit ihm im Rot-Kreuz-Einsatz ist. Frenzls Leitspruch ist klar: "Nicht wegschauen, anpacken und helfen".








