Wer trägt die Rote Laterne?
Unterliegt Leoben im Steirerderby, wäre man HLA-Schlusslicht.
HANDBALL. Nicht einmal Gerald Zeiner lässt es sich nehmen, beim heutigen Steirerderby in Bärnbach aufs Parkett zu laufen. Noch gestern litt der Leoben-Spieler unter Kopfschmerzen, nachdem er sich gegen Hard eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen hatte. Die Prestigepartie mobilisiert eben letzte Kräfte. Und deshalb werden auch die Langzeitverletzten Andreas Dominikovic und David Herrgesell wieder dabei sein. "Vom Klubarzt haben sie bereits grünes Licht bekommen", sagt Leoben-Manager Hannes Turini.
Bis auf Almir Celikovic kann Coach Goran Vranjes somit - erstmals seit Langem - auf den gesamten Kader zurückgreifen. Das wird auch nötig sein. Sollten die Leobener nämlich verlieren, würden ihnen die Weststeirer die Rote Laterne mit nach Hause geben. Die Steirerklubs liegen mit vier (Leoben) und zwei Punkten (Bärnbach/Köflach) auf dem letzten und vorletzten Platz im Handball-Oberhaus. An einen Platztausch will Turini nicht einmal denken: "Derbys sind da, um gewonnen zu werden", meint er selbstbewusst. "Zumindest die steirische Nummer eins wollen wir bleiben."
Der ATV Trofaiach ist mit vier Siegen in Folge stark im Vormarsch, liegt bereits auf Platz sechs der Bundesligatabelle. Heute könnte man im direkten Duell gegen die Nummer fünf, Ferlach, erneut auf die Überholspur wechseln. Gespielt wird in Kärnten. ALOIS LEITENBAUER








