Leoben ist stolz auf diese Niederlage
Leoben spielte gegen Bregenz groß auf. Nur in den Schlussminuten fehlte die Kraft - 28:34. Bittere Niederlagen gab's für Seiersberg und Bärnbach/Köflach.

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Leoben gegen Bregenz. Das ist wie David gegen Goliath - eine auf dem Papier klare Angelegenheit. Aber eben nur auf dem Papier. Denn was die Leobener in der Handball Liga Austria (HLA), Österreichs höchster Spielklasse, da gegen Bregenz boten, war tolle Werbung für den Handballsport. Und auch wenn am Ende Bregenz das Parkett als 34:28-Sieger verließ, gibt es für die Steirer keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Das weiß auch Trainer Goran Vranjes. Wenngleich seiner Meinung nach noch mehr drin gewesen wäre: "Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Es muss den Jungen aber auch klar werden, dass man auch gegen solche Gegner gewinne kann."
Späte Entscheidung
Schließlich fiel die Entscheidung zugunsten des haushohen Favoriten erst in den Schlussminuten, als die Kräfte der Leobener Routiniers zur Neige gingen. Die Fehler der noch unerfahreneren Spieler bestrafte Bregenz beinhart. "Ich kann meine Spieler nicht verheizen. Mit dem Kader haben wir das Maximum herausgeholt", sagte Vranjes. Das Ergebnis fiel letztlich aber zu hoch aus. Der Stimmung tat das in der sehr gut gefüllten Donawitzer Sporthalle aber keinen Abbruch.
Keinen Grund zu feiern hatte hingegen der zweite steirische HLA-Ligist Bärnbach/Köflach. In Innsbruck setzte es eine bittere 22:32-Niederlage. "Ein katastrophaler Tag", resümierte Manager Andreas Albrecher. Denn zu allem Überfluss schied Christian Grebien auch noch mit Verdacht auf Muskelfaserriss aus.
"Das ist der Super-GAU"
HC-Seiersberg-Manager Michael Schweighofer hatte es bereits angekündigt: Gewinnt Ferlach in Graz, ist mit Konsequenzen zu rechnen. Und ausgerechnet eine Unachtsamkeit, ein Wechselfehler in der 54. Minute, entschied die Partie - zugunsten von Ferlach. Endstand: 27:29. "Das ist der Super-GAU. Es stehen Veränderungen an", tobte Schweighofer. Besser lief es für Trofaiach. Trotz 11:16-Pausenstand erkämpften die Steirer gegen Hollabrunn noch einen Punkt (28:28).








