Auf geht's in die heiße Phase
Leoben spielt heute um 19 Uhr in Tulln, Trofaiach in Feldkirchen.
HANDBALL. Leobens Handballer haben für die restlichen sechs Spiele im Aufstiegs-Play-off der HLA eine klare Marschrichtung. "Es stehen sechs Endspiele an", sagt Präsident Claus Hödl. Was nach einer einfachen Phrase klingt, ist aber bittere Realität. Der Klub-Boss geht sogar noch weiter. "Verlieren wir, war es das."
Obwohl Leoben beim heutigen Gegner UHC Tulln (19 Uhr) noch nie gewinnen konnte, ist die Vereinsführung zuversichtlich, dass diesmal ein Sieg gelingt. "Der Auftritt bei Westwien hat der Mannschaft hoffentlich Auftrieb gegeben. Außerdem haben wir gegen Tulln zu Hause deutlich gewonnen", sagt Hödl. "Durch die Konstellation in dieser Runde könnten wir mit einem Erfolg auf einen Punkt an die Aufstiegsplätze heranrücken."
Das Zünglein an der Waage ist heute womöglich erneut Raul Santos. Der 17-Jährige warf im Junioren-Nationalteam in zwei Spielen 18 der insgesamt 49 Tore und befindet sich in einer bestechenden Form. "Es hängt viel davon ab, wie Raul spielt", ist sich Sportmanager Hannes Turini daher sicher. Auf Santos aufbauend wurden im Training neue Spielvarianten getestet. "Wir wollen Tulln überraschen. Ich bin guter Dinge." Schmerzlich ist aber der Ausfall von Oskar Masaryk. Der Slowake erlitt kürzlich eine Thrombose und fehlt daher.
Trofaiach hofft
Heiß her geht es auch in der Regionalliga Ost. In den verbleibenden zwei Spielen benötigt Trofaiach nur einen Punkt, um fix in die Relegationsrunde für die Bundesliga aufzusteigen. Dort wartet bereits SK Traun. Am Sonntag trifft die Mannschaft von Trainer Jürgen Radischnig auswärts auf Feldkirchen. MARTIN MANDL







